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Eiskeller Bayern: Mühldorf Spitzenreiter

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München - Bayern ist derzeit ein Eiskeller! Rekordhalter bei den Minustemperaturen war in der letzten Nacht Mühldorf! Doch wie lange bleibt uns der Winter noch erhalten?

Am kältesten war es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im oberbayerischen Mühldorf am Inn, dort wurden 16 Grad unter dem Gefrierpunkt registriert. Minus 15 Grad wurden in Oberstdorf, Eichstätt und Feuchtwangen gemessen. In München waren es minus neun Grad, am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt minus 14 Grad.

Vorhersage: Wie wird es demnächst?

„Wir haben richtig schön Winter“, sagte ein Meteorologe des Wetterdienstes in München. Das Winterwetter soll noch einige Tage anhalten.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Doch dann scheint dem Kurzwinter schon in absehbarer Zeit wieder die Puste auszugehen. Das ist auch kein Wunder. Dezember und Januar waren nachweislich deutlich milder als im langjährigen Mittel und auch der Februar scheint in der nächsten Woche wie erwartet auch auf dieses Muster umschwenken zu wollen. Ab nächstem Donnerstag beginnen zudem die närrischen Tage: Karneval, Fastnacht, Fasching oder wie auch immer das in ihrer Region genau heißen mag.

„Dann finden viele Veranstaltungen an der frischen Luft statt und genau dann spielt das Wetter eine nicht unerhebliche Rolle. Daher haben wir heute schon mal einen vorsichtigen Blick auf das Wetter in der nächsten Woche geworfen“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So wird es in den kommenden Tagen:

Donnerstag: minus vier bis plus drei Grad, Sonne und Wolken im Wechsel, vielfach freundlich und trocken, nachts strenger Frost bis minus 15 Grad.

Freitag: minus drei bis plus drei Grad, am Alpenrand zeitweise Schnee, sonst meist trocken und ab und zu Sonne, nachts minus fünf bis minus 15 Grad.

Samstag: minus drei bis plus sechs Grad, aus Nordwesten ziehen Wolken mit Regen auf, es kann zunächst glatt werden, nachts minus drei bis minus zehn Grad.

Sonntag: minus zwei bis plus sechs Grad, mal Sonne, mal Wolken, im Süden etwas Schneeregen oder Schnee, nachts null bis minus sieben Grad.

Montag: null bis acht Grad, viel Wolken und immer wieder Regen, die Schneefallgrenze klettert auf 400 bis 500 m, der strenge Nachtfrost ist vorbei.

Dienstag: zwei bis neun Grad, viele Wolken, zeitweise Regen, bis in mittlere Lagen Tauwetter.

Mittwoch: zwei bis neun Grad, mal Sonne, mal Wolken und trocken.

Der erste Trend für die närrischen Tage:

Altweiberfastnacht: bei null bis acht Grad ist es überwiegend freundlich und trocken, oftmals scheint die Sonne à gute Aussichten für die Eröffnung der Kampagne um 11.11 Uhr!Freitag: mal Sonne, mal Wolken und überwiegend trocken, das ganze bei frostfreien zwei bis neun Grad.

Samstag: im Westen viele Wolken und zeitweise Regen, sonst meist freundlich und trocken, zwei bis acht Grad.

Sonntag: im Westen weiterhin regnerisch, sonst viele Wolken, aber kaum Niederschlag, zwei bis acht Grad.

Rosenmontag: viele Wolken und immer wieder leichter Regen, ein bis acht Grad.

Fastnachtsdienstag: überwiegend bedeckt und zeitweise Regen, zwei bis neun Grad.

So richtig frieren müssen die Närrinnen und Narren also offenbar nicht. Das Pelzkostüm kann im Schrank bleiben. Allerdings ist es gut möglich, dass man spätestens ab Fastnachtssamstag auf ein regenfestes Kostüm umsteigen sollte. „Das ganze ist wie gesagt ein erster Trend. Die Wahrscheinlichkeit für wechselhafte, aber milde närrische Tage ist derzeit deutlich höher als für eine winterliche Wetterlage mit Eis und Schnee“, erklärt Wetterexperte Jung.

dpa/Pressemeldung wetter.net

Quelle: innsalzach24.de

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