Rosenheim

160.000 Euro für den Umweltschutz

160.000 Euro muss die Stadt in das Eisstadion investieren, um den Bestimmungen des Umweltschutzes zu genügen. So benötigt das Eisstadion eine zweite Schneefanggrube.

Für die Linierung der Eisfläche sowie die Werbeschriften und -grafiken der Starbulls ist die Verwendung von farbigen Markierungsbändern und Dispersionsfarben notwendig. Beim Abschmelzen der Eisfläche am Ende der Eissaison wurden in der Vergangenheit das Schmelzwasser und die darin enthaltenen Reste der Farben und der Markierungsbänder in den Hammerbach geleitet. Das entspricht nicht den aktuellen abwasserrechtlichen Bestimmungen.


Dabei kommt es nicht darauf an, ob umweltverträgliche Farben verwendet werden - Einleiten von Farbstoffen ist nicht zulässig. Die Eisreste könnten außerhalb der Eishalle gesammelt und in die Kanalisation eingeleitet werden. Dies ist zulässig.

Dazu muss jedoch eine zweite Schneefanggrube angelegt werden. Bei dieser Gelegenheit soll der Waschplatz für die Eisbereitungsmaschine mit einem Ölabscheider versehen werden. Das bislang beim Waschen der Eisbereitungsmaschine ablaufende Wasser mit darin in kleinen Mengen enthaltenen Öl- und Fettstoffen floss bisher ungefiltert in die Kanalisation.

Außerdem wird die Entwässerungsleitung erneuert und eine Rigole eingebaut. Darunter versteht man einen unterirdischen Graben, der mit Kies ausgefüllt ist, um eingeleitetes Regenwasser aufzunehmen und zu versickern.

Quelle: rosenheim24.de

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