Landesgartenschau 2022: Entscheidung in den kommenden Tagen

Entscheidung: LAGA 2022 in Traunstein?

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Traunstein ist zuversichtlich. Als einziger Bewerber für die Landesgartenschau 2022 gilt es nun noch die Jury zu überzeugen
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Traunstein - Als alleiniger Bewerber geht die Stadt auf die Zielgerade um die Entscheidung zur Landesgartenschau 2022. Warum beim zweiten Anlauf nun endlich alles besser werden soll:

Im Rahmen des Besuchs der Bewertungskommission, die aktuell über die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 entscheidet, gab Traunsteins Oberbürgermeister Christina Kegel einen kurzen Überblick in die Details, die die Stadt seit der ersten Bewerbung verändert hatte. "Wir haben die Anregungen der Kommission aufgenommen und umgesetzt," berichtet der Oberbürgermeister am Donnerstag. Die Alternative für die Jury: Die Landesgartenschau macht 2022 eine Pause.

Sonthofen ausgestiegen, Traunstein einziger Bewerber

Hatte die Jury im Frühjahr 2014 bei den damaligen Bewerberstätten Sonthofen und Traunstein noch Bedenken, zeigte sich der Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verband Roland Albert im Zuge der Pressekonferenz im Rathaus schon zuversichtlicher: "Traunstein hat die Herausforderung hervorragend gemeistert." Die Mängel seien gut beseitigt worden, die Jury werde höchstwahrscheinlich schon im Laufe des Tages zu einer internen Entscheidung kommen. Offiziell werde das Urteil dann spätestens Anfang der kommenden Woche zusammen mit dem Freistaat kommuniziert, so Albert.

Nachhaltige Entwicklung für die Stadt

Rund 16,5 Mio. Euro seien für die Umsetzung der Landesgartenschau im Haushalt der Stadt bereits eingestellt, erklärte Oberbürgermeister Kegel. Er sieht die Maßnahmen als "unglaublichen Gewinn für den Städtebau." Man erwarte im Zuge der Förderung jedoch auch umfangreiche Mittel, die dem Stadtbild auch langfristig zugute kommen sollen. "85 Prozent der Baumaßnahmen bleiben dabei nachhaltig erhalten", bestätigte auch Roland Albert. Ein Effekt, der durchaus 30 Jahre anhalten könne.

Die Flächenverfügbarkeit, insbesondere im Bereich der Salzmanninsel, habe man weiter verbessern können, berichtete Kegel weiter. "Die Verträge liegen schon beim Notar." Anstelle der Franz-Eyrich-Halle soll ein Salinenpark entstehen, die Grünflächen im Stadtgebiet besser miteinander vernetzt werden. Die Planer versprechen sich so die Schaffung eines Rings in der Innenstadt, Oberbürgermeister Kegel spricht von der sogenannten "grünen Lunge der Stadt" und "Wohnen im Grünen". Dem Motto "Salz, Wasser, Landschaft" will man so in jedem Fall treu bleiben.     

Quelle: chiemgau24.de

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