Am Amtsgericht Rosenheim

Erschreckende Wendung in Prozess um falsche Verdächtigung

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Rosenheim/Bad Aibling - Eine 38-Jährige aus Bad Aibling musste sich kürzlich wegen einer Falschaussage aus dem November 2016 vor dem Rosenheimer Amtsgericht verantworten. Der Prozess nahm eine überraschende Wendung.

Sie hatte gegenüber der Polizei ausgesagt, dass sie in Rosenheim Mitte November von hinten überfallen, gepackt, in den Schwitzkasten genommen und geschlagen worden sei. Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, behauptete sie, den Täter dabei erkannt zu haben. Ende Januar gestand sie dann aber, dass das Ganze eine Falschaussage war. Vor Gericht gab sie als Motiv an, sie hätte eine polizeiliche Durchsuchung bei dem Beschuldigten erwirken wollen. Denn mit diesem sei ihre Lebensgefährtin "fremdgegangen" und habe von ihm auch Drogen erhalten. 

Sie habe gehofft, durch die Ermittlungen der Polizei würde der "verderbliche Einfluss" des Beschuldigten auf ihre Lebensgefährtin aufhören. Von der vorsitzenden Richterin befragt, warum sie ihre Aussage nach deren ersten Zurückziehung noch einmal wiederholt habe, kam ein überraschendes Geständnis. Laut dem OVB gab die Frau an, unter zwei inoperablen Gehirntumoren zu leiden, welche für "Aussetzer" sorgen würden. Das Verfahren wurde daher ausgesetzt, bis ein Gutachten dies geklärt hat, so die Zeitung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © red

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