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Ebersberg: Stichwahl entscheidet über Landrat

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Robert Niedergesäß ( CSU, li.) muss nochmal gegen Ernst Böhm ( SPD) ran.

Ebersberg - Im oberbayerischen Kreis Ebersberg entscheidet sich erst bei der Stichwahl in zwei Wochen, wer neuer Landrat wird.

Beim Urnengang am Sonntag verfehlte der CSU-Kandidat und Vaterstettener Bürgermeister Robert Niedergesäß die notwendige absolute Mehrheit knapp. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erzielte er 47,96 Prozent der Stimmen. Der Kaufmann Ernst Böhm von der SPD erhielt 32,18 Prozent. Diese beiden Bewerber gehen am 28. April in die Stichwahl.

Aus dem Rennen sind der Grünen-Kandidat Reinhard Oellerer (10,65 Prozent) und Toni Ried von den Freien Wählern (FW) (9,22). Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Landratsamtes bei 42,45 Prozent. Der Landkreis zählt knapp 130 000 Einwohner in 21 Gemeinden

Die Amtszeit des neuen Landrates beginnt am 1. Mai und endet erst mit der übernächsten Kommunalwahl im Jahr 2020. Bei den turnusmäßigen Kommunalwahlen im kommenden Jahr steht also der Landrat von Ebersberg nicht zur Disposition. Die Wahl wurde notwendig, weil der bisherige Landrat Gottlieb Fauth (CSU) aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.

Die einzelnen Ergebnisse der Landkreis-Gemeinden im Überblick finden Sie auf unserem Partnerportal merkur-online.

dpa

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