90 000 Euro Schaden verursacht: Räuberbande vor Gericht

Ulm/Augsburg - Zwei Frauen und sechs Männer sollen für eine Überfallserie in Bayern und Baden-Württemberg verantwortlich sein. Die Staatsanwaltschaft Ulm erhebt deshalb nun Anklage. Den tätern drohen Haftstrafen. 

Verantworten sollen sich die zwischen 18 und 40 Jahre alten Frauen und Männer vor der Jugendkammer. Sie sollen seit Herbst vergangenen Jahres tausende Euro erbeutet haben. Ihnen wird ein Gesamtschaden von über 90 000 Euro zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Im Zentrum der Vorwürfe stehen drei 18 und 19 Jahre alte Männer.

Sie sollen zusammen mit jeweils wechselnden Komplizen zunächst die Filiale einer Fast-Food-Kette an der Autobahnraststätte in Seligweiler bei Ulm überfallen haben. Maskiert und zum Teil mit Messern bewaffnet raubten sie den Angaben zufolge dann Supermärkte in den bayerischen Kreisen Günzburg und Augsburg sowie im Kreis Heidenheim und Spielhallen in Langenau (Alb-Donau-Kreis) und Ulm aus, berichten die Ermittler. Fünf der acht Beschuldigten sind geständig, die übrigen schweigen bislang oder streiten die Taten ab. Vier sitzen in Untersuchungshaft.

lby

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