Ex-Freundin erstochen: Lebenslang für Nürnberger 

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Das umfassende Geständnis des Mörders barchte ihm eine Strafmilderung.

Nürnberg/Mannheim - Ein Nürnberger (46) hatte seine Ex-Freundin brutal erstochen, weil sie nichts mehr von ihm wissen wollte. Die Gründe für seine Tat und wie das Gericht ihn einschätzt:

Wegen Mordes an seiner Ex-Freundin ist am Montag ein 46 Jahre alter Nürnberger in Mannheim zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte die 24-Jährige nach Überzeugung des Landgerichts erstochen, weil sie nichts mehr von ihm wissen wollte.

Er hatte die Tat von langer Hand geplant

Der Täter sei “ein Mensch mit narzisstischen Persönlichkeitszügen, der ständig nach Bestätigung sucht“, sagte der Richter. “Er war zutiefst beleidigt, deshalb musste sie sterben.“ Der Franke hatte den Mord gestanden und umfassend ausgesagt. “Ich bereue die Tat zutiefst“, sagte er kurz vor der Urteilsverkündung. Das Opfer ist nach Einschätzung des Gerichts völlig arglos gewesen: “Sie kannte den Angeklagten als friedfertigen Menschen.“ Dieser aber habe den Mord systematisch geplant. “Der Angeklagte hat jeden Schritt vor seinem geistigen Auge durchgespielt“. Eine Affekt- Tat scheide deshalb aus, der Angeklagte sei voll schuldfähig. Strafmildernd wirkte sich allerdings sein Geständnis aus und dass ihm die Tat leidtue. “

Bedauern ist der erste Schritt zur Einsicht

Das Bedauern ist der erste Schritt zur Einsicht“, sagte der Richter. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte besondere Schwere der Schuld werde deshalb nicht gesehen. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert, ohne ein genaues Strafmaß zu nennen.

dpa

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