Kurze Wiesn-Affäre wirft lange Schatten

Rosenheim - Wegen sexueller Nötigung war ein 31-Jähriger angeklagt. Nach der Wiesn habe er einer jungen Frau Gewalt angetan. An diesen Vorwürfen hatte das Gericht aber seine Zweifel:

Vor dem Schöffengericht in Rosenheim hatte sich ein 31-Jähriger zu verantworten, dem eine junge Frau sexuelle Nötigung vorwarf. Er selbst bestritt vor Gericht nicht, dass es zum Geschlechtsverkehr mit der Frau gekommen war. Nach einem Wiesn-Besuch habe man sich in der Diskothek kennengelernt und sei anschließend gemeinsam in die Wohnung des Angeklagten gefahren. Direkt im Anschluss habe die junge Dame die Wohnung aber wieder verlassen.

Ganz anders schilderte das die Klägerin: Wie das OVB in seiner heutigen Ausgabe schreibt, seien dem Gericht insgesamt drei verschiedene Versionen der jungen Frau über die Geschehnisse in dieser Nacht vorgelegen. Sie warf dem Mann vor, sie mit Gewalt in die Wohnung gezerrt zu haben, vestrickte sich dabei aber mehr und mehr in Widersprüche.

Staatsanwaltschaft und Verteidiger plädierten schließlich für Freispruch. Der Richter schloss sich schließlich an: "Wenn an der Schuld auch nur Zweifel bestehen, sei der Angeklagte freizusprechen, was er auch tat."

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

Quelle: rosenheim24.de

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