Wo können die Hubschrauber bald tanken?

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Landrat Josef Neiderhell und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Rosenheim - Im Fokus der Stadt- und Landsitzung stand die Suche nach einem geeigneten Ort für einen Hubschrauber-Tankplatz. Bislang müssen die Hubschrauber zum Tanken nach München fliegen.

In der Stadt- und Landsitzung am Donnerstag gaben Landrat Josef Neiderhell und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer den Zwischenstand bei aktuellen Projekten im Landkreis bekannt. Im Rathaus erklärten sie, dass dringend nach einem geeigneten Ort für einen Hubschrauber-Tankplatz gesucht werde. Aktuell müssen Rettungs- und Polizeihubschrauber zum Tanken nach München fliegen. Vom Einsatzgebiet im Inntal oder Rosenheim und zurück, könnten so ca. 50 Minuten verstreichen, bis der Hubschrauber wieder vollgetankt und einsatzbereit ist.

Auch eine neue Mensa für die Schüler der Mittel-, Berufs-, und Landwirtschaftsschule ist geplant. Die Zubereitungsküche soll den Schülern abwechslungsreiche und vor allem frische Speisen bieten. „Frische und gesunde Verpflegung ist Teil des pädagogischen Auftrags,“ so Bauer. Die Kosten des Neubaus werden sich auf etwa 300.000 Euro belaufen. In Prien ist für 2012 eine neue Mittelschule geplant. Dadurch sollen die Anfahrtswege der Schüler verkürzt und gleichzeitig die Schulen im Landkreis entlastet werden.

Bemängelt wurde die fehlende Entschlossenheit in Sachen „Alpin-Transit“. „Es kann nicht sein, dass die bayerische Seite immer noch nachdenkt,“ so Landrat Neiderhell über die deutsche Beteiligung am Schienenprojekt. „Die verbesserte Möglichkeit des Gütertransportes würde der hiesigen Wirtschaft gut tun,“ ergänzte er. Auch die Landesausstellung wurde angesprochen. „Der Landkreis muss in die Tasche greifen. Aber wer Tourismus will, muss auch etwas dafür tun,“ erklärte Neiderhell. Es werden insgesamt 500.000 Besucher der „Götterdämmerung“ erwartet.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Hochwasserschutz. „Hochwasser gerät oft in Vergessenheit, sobald die Gefahr vorbei ist,“ sagte Oberbürgermeisterin Bauer. An den derzeit noch Hochwassergefährdeten Ortsteilen wird an einer Absicherung gearbeitet. 2012 sollen alle gefährdeten Gebiete geschlossen sein.

Die aktuelle Situation des Tierheims sowie die geplante Westtangente wurden ebenfalls angesprochen.

rko/red

Quelle: rosenheim24.de

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