Illegale Flinte war nur der Anfang vom Ende

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Bad Feilnbach - Montagmorgen, 3 Uhr: Zu dieser Zeit stoppte die Polizei einen Waffennarren auf der A8. Dumm nur, dass ein Großteil des umfangreichen Arsenals total illegal war...

Am Montagmorgen um 3 Uhr stoppten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim auf der Autobahn bei Bad Feilnbach einen Audi A3 mit französischem Kennzeichen. Am Steuer saß ein 46-jähriger Franzose mit österreichischen Wurzeln auf der Fahrt zu einem Schießplatz bei Wien – zum Training.

Dementsprechend war seine Ausstattung: In einem Autotresor führte er eine Pistole der Marke Glock samt Munition mit sich. Alles legal mit europäischem Feuerwaffenpass. Nicht legal war dagegen eine Schrotflinte mit abgesägtem Lauf samt reichlich Munition. Diese hatte er in seiner Reisetasche verwahrt, eingewickelt in Kleidung. Im Rucksack auf dem Beifahrersitz fanden die Polizisten einen Elektroschocker und CS-Spray – ohne BKA-Zeichen. Im Kofferraum fand sich zudem eine Machete und ein Einhandmesser sowie zwei Bengalos und eine Rauchbombe, jeweils ohne BAM-Kennzeichnung.

Der Mann wurde festgenommen und die illegalen Waffen sichergestellt. Seine Begründung war einfach: Er war in Vorarlberg bei Verwandten. Die wollten das „Zeug“ loswerden. Deshalb packte er es zusammen, vergaß aber seinen Angaben zufolge, dass er auf seiner Fahrt nach Wien auch auf deutschen Autobahn fahren muss. Als seinen derzeitigen Beruf gab er an: Ausbilder der somalischen Sprengstoffentschärfer.

Pressemeldung PIF Fahndung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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