Prozess geht weiter 

53-Jähriger schmuggelt knapp 10 Kilo Kokain und baut Unfall

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Traunstein/Bad Feilnbach - Ein 53-Jähriger Albaner musste sich am Freitag wegen über neun Kilogramm Kokain vor dem Landgericht Traunstein verantworten. Ein Urteil ist noch nicht gefallen.

Am Freitag begann der Prozess gegen einen 53-Jährigen am Landgericht Traunstein. Er muss sich wegen der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben vor dem Richter verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, „wissentlich und willentlich“ gehandelt zu haben.

Noch kein Urteil gefallen

Wie eine Sprecherin des Landgerichts Traunstein nun auf Nachfrage von mangfall24.de mitteilte, sei noch kein Urteil gefallen. Es wurden zwei weitere Verhandlungstage am 13. und 20. Februar angesetzt.

Vorbericht

Zunächst schien es nur ein kurioser Unfall zu sein, der sich da am 13. Juli 2016 auf der A8 bei Bad Feilnbach ereignet hatte. Der 53-jährige Fahrer, eines mit zwei Autos und einem Quad beladenen Sattelzuges, sah die Anhaltesignale des Fahrzeugs eines Mautkontrolleurs zu spät, verriss sein Fahrzeug und fuhr im Bereich der Verzögerungsspur geradeaus in den Grünstreifen. Er mähte noch einige Verkehrsschilder nieder und kam schließlich in Schieflage zum Stehen.

Kurioser Unfall auf der A8

Doch während die Polizei den Unfall aufnahm, wurde er zunehmend nervöser und lief am Unfallort umher. Die Beamten trafen ihn schließlich im hinteren Bereich seines Aufliegers an. Es stellte sich heraus, dass dort unter einer Abdeckung eine Tasche verborgen war. Darin fanden sich wiederum mehrere Päckchen mit insgesamt zehn Kilo Kokain als Inhalt.

Quelle: chiemgau24.de

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