Die Kripo ermittelt

Asyl-Unterkunft: Verletzte nicht in Lebensgefahr

+
Die Einsatzkräfte in der Nacht vor dem "Kingdom Parc" in Mühldorf.
  • schließen

Mühldorf - In der Nacht zum Sonntag brach in der Notunterkunft im "Kingdom Parc" ein Schwelbrand aus. Vier Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

UPDATE 14.30 Uhr: 5000 Euro Schaden

Bei den vier leicht Verletzten handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 18 und 37 Jahren und zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, die in verschiedenen Krankenhäusern behandelt bzw. beobachtet werden. Lebensgefahr besteht nach bisherigen Erkenntnissen nicht. 

Die Unterkunft war nach ca. zwei Stunden wieder bezugsfähig. Der entstandene Rußschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd kündigt an, in den kommenden Tagen über den Stand der Ermittlungen weiter zu berichten.

UPDATE 9.05 Uhr: Brand in Gemeinschaftsraum 

In der Nacht zu Sonntag, 26. Oktober 2014, musste das Asylbewerberheim am "Kingdom Parc" wegen starker Rauchentwicklung aufgrund eines Schwelbrandes im Gebäude evakuiert werden. 163 Bewohner harrten mehrere Stunden außerhalb des Gebäudes aus, ehe sie wieder in ihre Zimmer gehen konnten.

Vier Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in das Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei Traunstein und Mühldorf haben die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Mühldorfs Landrat Georg Huber machte sich persönlich bis in die frühen Morgenstunden ein Bild von der Lage vor Ort.

Gegen 2.25 Uhr, teilte ein Mitarbeiter des BRK, welcher bei der Aufnahmeeinrichtung am "Kingdom Parc" Nachtdienst hatte, bei der Integrierten Leitstelle in Traunstein eine starke Rauchentwicklung im 1. Stock des Gebäudes mit.

Aus einem Zimmer, das tagsüber als Gemeinschafts- und Spieleraum genutzt wird, drang starker Rauch hervor. Der Schwelbrand konnte durch die anwesenden Sicherheitsmitarbeiter sofort gelöscht werden.

Vier Personen, welche sich im angrenzendem Wohnraum aufhielten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser zur Beobachtung gebracht.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein und die KPS Mühldorf haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. Jedoch deutet vieles auf eine unachtsam weggeworfene Zigarette hin. Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung von außen liegen bis dato nicht vor.

Durch das schnelle und couragierte Eingreifen sämtlicher Rettungskräfte der Feuerwehren, des BRK, der Notärzte und der Polizei konnte die Situation vor Ort schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Erstmeldung 7 Uhr:

Vor einer Woche wurden die ersten 113 Asylbewerber in der ehemaligen Mühldorfer Discothek "Kingdom Parc" untergebracht (wir berichteten). Insgesamt sollen bis zu 200 Asylbewerber in der Notunterkunft vorübergehend Platz finden.

Mehr zum Thema "Kingdom Parc":

In der Nacht zum Sonntag brach nun ein Feuer in dieser Notunterkunft aus. Nach ersten Informationen kam es gegen 2.30 Uhr zu dem Brand im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Zehn Personen, die dort untergebracht sind, wurden vom Rauch eingeschlossen und mussten von Rettungskräften befreit werden.

Polizei: Feuer brach im Gebäude aus

Auf Anfrage von innsalzach24.de beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigte man uns, dass der Brand wohl im Gebäude ausgebrochen ist. Die Kripo ermittelt nun. Weitere Informationen will die Polizei am Sonntagmorgen in einer schriftlichen Mitteilung bekannt geben.

Feuerwehreinsatz am "Kingdom Parc":

Feuerwehreinsatz am "Kingdom Parc"

Die Feuerwehren aus Mühldorf, Töging, Altmühldorf, Mößling und Mettenheim, sowie das THW und zahlreiche Kräfte des BRK waren im Einsatz.

Archiv:

Die ersten Asylbewerber treffen ein:

So sieht es in der Notunterkunft aus:

mg/in24, Quelle: TimeBreak21, Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser