Finanzieller Zuschuss für Klassenfahrten

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Rosenheim - Die Vorarbeiten zum neuen Bildungs- und Teilhabepaket laufen auf Hochtouren. Besonders Klassenfahrten wie Kindertagesstättenausflüge fallen in den Leistungsbereich.

Zum Bildungs- und Teilhabepaket gehören insbesondere Leistungen für eintägige und mehrtägige Klassenfahrten, eintägige Kindertagesstättenausflüge, das Schulbedarfspaket, Leistungen zur Schülerbeförderung, ergänzende Lernförderung, also z.B. Hilfen zur Bezahlung von Nachhilfeunterricht, die Bezuschussung der Mittagsverpflegung in Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen und Hilfen für die Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben, wie z.B. Leistungen zur Bezahlung eines Vereinsbeitrags.

Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, bzw. Schüler bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn sie oder ihre Eltern Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II, Leistungen der Sozialhilfe nach dem SGB XII, Wohngeld nach dem WoGG oder Kinderzuschlag nach dem Kindergeldrecht beziehen. Hierzu Sozialdezernent Michael Keneder: „Auch Familien oder Alleinerziehende mit einem geringen Einkommen, die knapp an der Grenze zum laufenden Bezug von Sozialhilfe oder Grundsicherung stehen, können zu den Anspruchsberechtigten gehören. Für die Stadt Rosenheim gehen wir aktuell von ca. 2200 Anspruchsberechtigten aus.“

Damit für alle betroffenen Kinder und Jugendlichen, Eltern und die Leistungserbringer in Rosenheim nur eine Stelle Ansprechpartner ist, und die Leistungen zeitgerecht erbracht werden können, hat Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer veranlasst, dass auch die Bildungs- und Teilhabeleistungen für die Empfänger von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende von der Stadt Rosenheim bewilligt werden.

Stadtintern wird der neue Aufgabenbereich dem Amt für soziale Angelegenheiten übertragen. „Wir sind bestrebt, das Verfahren für die Bürgerinnen und Bürger und die Anbieter der Bildungs- und Teilhabeleistungen so einfach wie möglich zu gestalten“, betont Amtsleiter Christian Meixner. „Den Berechtigten sollen unnötige Behördengänge erspart werden. Auch mit den Dienstleistern, wie z. B. Cateringfirmen oder Nachhilfelehrern, werden wir unkomplizierte Abrechnungsmodalitäten vereinbaren“, so Meixner.

Damit z.B. die Leistungen für die Mittagsverpflegung entsprechend den Bestimmungen rückwirkend ab dem 01.01.11 geleistet werden können, müssen Anträge schnellstmöglich, spätestens aber bis 30.04.2011, bei der Stadt eingereicht werden. Anträge können ab sofort an der Information beim Sozialamt der Stadt Rosenheim, Reichenbachstraße 8, in Empfang genommen und abgegeben werden. Das Sozialamt bittet um Verständnis, dass die Bewilligung der Leistungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Meixner: „Wir müssen im ersten Schritt die rechtlichen Möglichkeiten abklopfen und die Organisation sowie die Personalstruktur aufbauen!"

Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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