Gebirgsschützen halten an der Waffe fest

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Flintsbach - Die Gebirgsschützen sollen nicht entwaffnet werden - so hat man es zumindest beim Bataillonsfest der Gebirgsschützenkompanie Flintsbach gesehen.

19 Gebirgsschützenkompanien sieben Musikkapellen, drei Spielmannszüge, neun Trommlercorps und sieben Ortsvereine waren zum Bataillonsfest nach Flintsbach gekommen. Auch Landrat Josef Neiderhell, Bürgermeister Wolfgang Berthaler und weitere Vertreter der Lokalpolitik nahmen daran teil.

In einer Sache waren sich alle Anwesenden einig: Die Waffe gehört zu den Gebirgsschützen einfach dazu. Pfarrer Helmut Kraus sagte dazu laut einem Bericht des Oberbayerischen Volksblatts, dass die Waffe für eine "wehrhafte Kirche" stehe. Auch wenn die Waffe heute nicht mehr zum Einsatz kommt, müsse man doch wichtige Werte wie Meinungsfreiheit und Toleranz kämpferisch verteidigen.

Pfarrer Kraus spielte auch auf den Streit zwischen den Gebirgsschützen Bad Endorf und der dortigen Kirche an. Dort durften zuletzt nur noch vier bewaffnete Schützen an der Fronleichnamsprozession teilnehmen. Dieses Vorgehen hatte eine heftige Diskussion in der gesamten Region ausgelöst. Der Pfarrer kommentierte es mit den Worten: "Im Leben geht so mancher Schuss daneben!"

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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