Fördermittel gehen in die Endorferau

Rosenheim - Gegen 600 bundesweite Projekte konnte sich die Rosenheimer Initiative des Soziale-Stadt-Projekts durchsetzen. Die Idee: Ein Partyservice soll entstehen.

Fördermittel der Bundesregierung und des Europäischen Sozialfonds fließen nach Rosenheim. Wie die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig mitteilte, soll im Rahmen des Programms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) in Rosenheim eine Projektidee im Quartier Finsterwalderstraße/Endorferau gefördert werden. Durch das BIWAQ-Programm wird die Beschäftigung, Bildung und Qualifizierung von Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen unterstützt. Ziel ist die Förderung der Wirtschaft in den betroffenen Quartieren durch städtebauliche Investitionen in Verbindung mit arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen.

Das nun geförderte Rosenheimer Projekt betrifft den Aufbau eines Partyservice, durch den sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse für Zuwanderinnen geschaffen werden. Projektträger ist das Soziale-Stadt-Programm der Rosenheimer Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft GRWS. Um die Fördermittel hatten sich rund 600 Projekte in ganz Deutschland beworben. 92 Projekte davon können nun im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel gefördert werden.

„Dass unter den sechs in Bayern geförderten Projekten eine Initiative in Rosenheim ausgewählt wurde, ist ein schöner Erfolg für die örtliche Arbeit der Sozialen Stadt“, so die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. „Besonders freut es mich, dass mit dem ausgewählten Projekt eine Maßnahme zur Integration ausländischer Mitbürger gefördert wird.“

Weitere Informationen zum BIWAQ-Programm gibt es im Internet unter www.biwaq.de.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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