Einkünfte von Ehemann verschwiegen

Betrug bei Arbeitslosengeld: Bewährungsstrafe

Nürnberg/Neustadt a. d. Aisch - Weil sie das Einkommen ihres Mannes beim Beantragen von Arbeitslosengeld verschwiegen hat, wurde eine Frau jetzt verurteilt.

Eine 32-Jährige aus dem Raum Nürnberg ist wegen Betrugs bei der Beantragung von Arbeitslosengeld zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Wie das Hauptzollamt Nürnberg am Mittwoch mitteilte, hatte die Frau Arbeitslosengeld beantragt und dabei Einkünfte ihres Mannes verschwiegen. Insgesamt soll durch die falschen Angaben des Ehepaares ein Schaden von 46.000 Euro entstanden sein. Über Jahre hinweg habe das Paar beim Jobcenter falsche Angaben gemacht.

Das Amtsgericht Neustadt an der Aisch verurteilte die Frau zu einem Jahr und neun Monaten Haft. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Urteil wurde bereits im Dezember verkündet und ist inzwischen auch rechtskräftig.

dpa

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