Kurze Pausen kosten Lkw-Fahrer 10.200 Euro!

Freising - Auf einen 35-jährigen Griechen kommt wegen zu langen Lenkzeiten eine hefige Geldstrafe zu. Das Unternehmen muss voraussichtlich noch mehr zahlen.

Bei der Kontrolle eines griechischen Sattelzuges am 19. August um 15 Uhr auf der A9 Richtung Nürnberg stellten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion beim Auslesen der Fahrerkarte des 35-jährigen Fahrers eine Lenkzeit von 78 Stunden fest.

Ferner wurden im Laufe der letzten 28 Tage noch Lenkzeiten von 32 und 29 Stunden festgestellt. Erlaubt sind zehn Stunden Fahrtzeit am Tag. Der 35-jährige Grieche machte offensichtlich nur kürzere Pausen, die während der Tageslenkzeit vorgeschrieben sind. Eine ausreichende Ruhezeit kam somit nicht zustande.

Das voraussichtliche Bußgeld für den Fahrer beträgt ca. 10.200 € und für den Unternehmer ca. 30.700 €.

Der Sattelzug hatte Obst geladen, das von Griechenland nach Deutschland transportiert wurde. Dies ist ein sehr teures Obst.

Außerdem musste der 45-jährige Fahrer eines rumänischen Sattelzuges 100 € Sicherheitsleistung zahlen, weil er statt der erlaubten 80 km/h mit 103 km/h unterwegs war.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Freising

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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