Freiwilligenarbeit als Ersatz für Zivildienst

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Rosenheim - Mit der Abschaffung des Zivildienstes entgeht vielen jungen Leuten eine prägende Zeit mit wertvollen Erfahrungen. Als Ersatz empfehlen die Malteser zweierlei Optionen.

Aus der Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte empfehlen die Rosenheimer Malteser die Tätigkeit in den Sozialen Diensten im Rahmen eines Freiwilligendienstes wie des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des künftigen Bundesfreiwilligendienstes (BFD). „Ein sozialer Dienst ist sowohl für die hilfebedürftigen Menschen als auch für die Helfer sehr wertvoll ist“, sagt Malteser Dienststellenleiter Max Hanslmeier.

Ab April oder später gibt es mehrere freie Plätze im Fahrdienst für behinderte oder betreuungsbedürftige Menschen sowie ab Herbst einen Platz im Krankentransport. Der Umgang mit hilfebedürftigen Menschen ist interessant und abwechslungsreich, erfordert aber Einfühlungsvermögen und ein gewisses Maß an Belastbarkeit. Interessenten sollten 19 Jahre alt sein, seit mindestens einem Jahr den Führerschein sowie ausreichend Fahrpraxis besitzen.

FSJler gibt es bei den Maltesern schon länger. „Das System hat sich für junge Leute bewährt“, so Dienststellenleiter Max Hanslmeier. „Zusätzlich zum praktischen Arbeitseinsatz gibt es fünf Wochen Bildungsseminare und umfassende Sozialleistungen.“ Die Mitarbeiter im FSJ werden vor Ort auf ihre Tätigkeiten vorbereitet und in ihrer Arbeit mit regelmäßigen Gesprächen begleitet. Bei der Vergabe der Studienplätze zählt das FSJ als zwei Wartesemester und im Lebenslauf für viele Arbeitgeber als großer Pluspunkt.

Für den neuen Bundesfreiwilligendienst können sich auch Menschen über 27 Jahren entscheiden. Mindestens 20,5 Stunden pro Woche müssen Freiwillige Dienst leisten. Das Engagement dauert zwischen sechs und 18 Monaten und kann – etwa wegen beruflicher oder privater Veränderungen – auch vorzeitig beendet werden. Interessierte suchen sich selbst eine Dienststelle und schließen einen Vertrag. Die Malteser bieten den Freiwilligen interessante Fortbildungsangebote und zahlen eine Aufwandsentschädigung.

„Wir suchen Menschen, die ihre Lebenserfahrung einbringen wollen und etwas Konkretes für Bedürftige tun wollen“, sagt Hanslmeier. Als Beispiele nennt er den Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen oder den Hausnotruf. In begleitenden Seminaren bieten die Malteser den Freiwilligen fachliche Unterstützung für den konkreten Einsatz und die Möglichkeit sich auszutauschen.

Informationen bei Max Hanslmeier unter Tel. 08031 / 80957-17 oder allgemein zum FSJ bei den Maltesern unter www.malteser.de. Alles Wissenswerte rund um FSJ und BFD sowie eine Liste der angebotenen Stellen auch unter www.bundes-freiwilligendienst.de.

Pressemitteilung Malteser Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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