Freundeskreis Lokschuppen: Vorstand bestätigt

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Der Vorstand des Freundeskreises Lokschuppen mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Fünfter v.l. ist der Vorsitzende Heinz-Werner Bleyl.

Rosenheim - Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Lokschuppen bestätigten die Mitglieder die Vorstandschaft einstimmig. So bleibt die bewährte Mannschaft bestehen.

Heinz-Werner Bleyl ist damit weiterhin Vorsitzender des 350 Mitglieder starken Vereins. Zweiter Vorsitzender bleibt Norbert Lauinger vom Oberbayerischen Volksblatt, Schatzmeister der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Alfons Maierthaler.

Bleyl gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten. Neu im Netz ist die Homepage www.freundeskreis-lokschuppen.de, die mit Unterstützung der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling online gehen konnte.

In der Gewürze-Ausstellung im vergangenen Jahr spendierte der Freundeskreis das virtuelle Steuerrad, mit dem die Besucher durch die Jahrhunderte des Gewürzhandels reisen konnten. In diesem Jahr steuert der Verein 12.000 Euro für den Erlebnisparcours bei der Ausstellung „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ bei.

Bleyl konnte auch mit einigen Neuerungen aufwarten. So bekommen die Mitglieder des Freundeskreises nicht nur vor der offiziellen Eröffnung der Indianer- Ausstellung eine exklusive Führung. Erstmals dürfen sie auch an ausgewählten Terminen an so genannten „Feedback-Führungen“ teilnehmen. Mit Bleistift und Zettel „bewaffnet“, werden dabei die Ausstellungsführer bewertet. Für die Landesausstellung „Ludwig II“ auf Herrenchiemsee bekommen Mitglieder des Freundeskreises ermäßigten Eintritt, für Erlebnisführungen durch die Indianer-Ausstellungen können sie zu einem stark ermäßigten Preis teilnehmen. Als Ziel nannte Bleyl 400 Mitglieder bis Ende 2011, außerdem mehr Firmenmitgliedschaften. „Ich freue mich über das Engagement unseres Vereins und die gewachsene Mitgliederzahl“, erklärte Bleyl. „Denn ohne Unterstützung von außen kann das Ausstellungszentrum Lokschuppen auf Dauer das sehr hohe Niveau der Ausstellungen nicht halten.“

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer hob das bundesweit anerkannte Niveau des Lokschuppens hervor. „Es gibt in Deutschland nur 12 Ausstellungshäuser, die mehr als 100.000 Besucher pro Jahr haben. Die Vertreter aller Staatssammlungen und Museen sagen inzwischen, wir arbeiten gerne mit Rosenheim zusammen. Da gibt es eine ausgezeichnete Museumspädagogik, und wir stellen unsere wissenschaftlichen Arbeiten gerne zur Verfügung.“ Die Stadt könne auf dieses Ansehen stolz sein, betonte Bauer.

Der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Peter Miesbeck berichtete über die Indianer-Ausstellung, die mit 600 Exponaten aus 19 Museen in neun Ländern hohe wissenschaftliche Qualität habe. Im nächsten Jahr steht das Thema „Tiefsee“ mit dem Konsortium der Deutschen Meeresforschung als Hauptpartner auf dem Programm. 2013 dreht sich im Lokschuppen alles um Alexander den Großen, in den folgenden Jahren sind Ausstellungen zu den Inka und über China geplant.

Der Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH, Peter Lutz, erläuterte seine Pläne zu einer „Rosenheimer Kulturmeile“ mit den Eckpunkten Rathaus, Städtische Galerie und Lokschuppen. „Das Ausstellungszentrum wird sein Konzept einzigartiger Erlebnisausstellungen beibehalten“, so Lutz. „Unser Ziel sind mindestens 150.000 Gäste auf Dauer. Nur wenn wir drei Generationen – also Kind, Eltern und Großeltern – begeistern, werden wir dieses Ziel erreichen.“ Auch baulich müsse sich dafür einiges ändern. So brauche der Lokschuppen eine größere Ausstellungsfläche und attraktivere Zugangsbereiche im Außenbereich.

Pressemitteilung Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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