Auf gesperrter Piste in Garmisch-Partenkirchen 

Skiunfall endet für 70-Jährigen tödlich

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Garmisch-Partenkirchen - Ein 70-jähriger Mann aus Oberau stürzte am Dienstag, 20. Dezember, beim Skilaufen und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Die Polizei warnt außerdem vor gefährlichen Kollisionen mit Pistenraupen während der Präparierung der Abfahrten: 

Der 70-Jährige befand sich zum Zeitpunkt des Sturzes auf einer für den Skibetrieb noch nicht freigegeben Piste. An der Querung eines Skiweges im Bereich des Tröglliftes kam der gut ausgerüstete Skiläufer offenbar ohne Fremdbeteiligung zu Sturz und verletzte sich schwer. Die Rettungskräfte der Skiwacht brachten den Mann umgehend in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen. 

Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde der Oberauer in das Unfallklinikum Murnau verlegt, wo er am Mittwoch, 21. Dezember, verstarb

Gefährliche Situationen auf der Skipiste

Zum wiederholten Male meldeten in dieser Woche Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn eine Kollision von Skiläufern mit dem Zugseil der Pistenraupen. Die Vorfälle ereigneten sich jeweils weit nach Beendigung des Skibetriebes auf der Kochelberg-Abfahrt während der Pistenpräparierung. Aufgrund der Geländebegebenheiten fahren die Pistenraupen in diesem Bereich teilweise an einem langen Zugseil. 

So wurde der Polizei am Mittwochabend des 21. Dezembers gegen 19.45 Uhr eine dreiköpfige Gruppe abfahrender Skitourengeher gemeldet, von denen zwei mit dem Stahlseil der Pistenraupe in Kontakt kamen und daraufhin stürzten. Offenbar wurden die Skifahrer bei dem Vorfall nicht verletzt, da sie ihre Fahrt sofort fortsetzten. 

Nicht ganz so glimpflich ging offenbar eine Kollision mit dem Seil am Dienstagabend, 20. Dezember, ab. Gegen 21.30 Uhr stellte ein Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn Blutspuren auf der frisch präparierten Piste fest. Ein bislang unbekannter Skiläufer ist nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls in das Stahlseil geraten und hat sich hierbei vermutlich verletzt. Mitarbeiter des Seilbahnunternehmens haben auf Grund dieser Feststellung noch in der Nacht die Abfahrt nach einer verletzten Person erfolglos abgesucht. 

Empfindliche Geldbußen beim Befahren gesperrter Pisten 

Die Polizei weist aufgrund der vermehrten Vorfälle erneut darauf hin, dass ein Befahren von gesperrten Pisten gemäß der Anordnung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen grundsätzlich verboten ist und Verstöße gemäß des Bayerischen Landes Straf- und Vollzugsgesetzes mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden. 

Bei einer Abfahrt ist die jeweilige Beschilderung an den Pisten in jedem Fall zu beachten. Insbesondere während der Präparierungszeiten besteht hier absolute Lebensgefahr.

Pressemeldung Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen

Quelle: rosenheim24.de

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