Geheimnisse der Tiefsee 

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Fliegenfallen-Anemone vor der Küste von Irland. Tiefe: 1000 Meter.

Rosenheim - Während der Lokschuppen noch fest in der Hand der Indianer Nordamerikas ist, laufen im Hintergrund bereits die Vorarbeiten für die Tiefsee-Ausstellung.

Dabei arbeitet die Veranstaltungs- und Kongress GmbH unter anderem mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung und dem Zoologischen Museum Hamburg zusammen. „Mit Holger Freiherr von Neuhoff konnten wir zudem einen international renommierten Ausstellungskurator gewinnen“, freut sich Geschäftsführer Peter Lutz. Unter anderem begleitete von Neuhoff, Pressesprecher für das Internationale Maritime-Museum Hamburg, 1996 Wissenschaftler des französischen Meeresforschungsinstituts Ifremer auf dem Forschungsschiff Nadir bei ihrer Expedition zu dem Wrack der Titanic und sorgte 1997 mit der Ausstellung „Expedition Titanic“ in der Hamburger Speicherstadt für Aufsehen.

Peter Lutz ist sich sicher, dass das Thema „Tiefsee“ die Besucher in ihren Bann ziehen wird. „Ozeane sind ein spannendes Thema, schon wegen ihrer faszinierenden Unterwasserwelt in der Tiefe, mit Riesenkraken, leuchtenden Fischen und großen Quallen. Wissenschaftlich gibt es hier noch viel zu erforschen.“

Von der Entstehung der Ur-Ozeane vor vier Milliarden Jahren bis in die Zukunft der modernen Meeresforschung spannt sich der Bogen. Die weltweit erstmalig präsentierte Erlebnisausstellung läuft vom 23. März bis zum 4. November 2012.

Dinosaurier waren am erfolgreichsten

Auch über die Reisen des Forschungsschiffs Meteor werden die Besucher der Tiefsee- Ausstellung Interessantes erfahren. Hier ist es bei einer Expedition 60 Seemeilen vor den Kapverden unterwegs.

Das Thema ist spannend. Dennoch ist kaum damit zu rechnen, dass der Lokschuppen mit der „Tiefsee“ den bisher größten Erfolg übertrumpfen kann. 280 000 Besucher sahen „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“. Damit erreichte diese Ausstellung 2009 Platz fünf unter den meistbesuchten Sonderausstellungen in Deutschland – und dies bei 6256 Museen und Museumskomplexen und 486 Ausstellungshäusern.

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Die Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern nennt die durchschnittliche Besucherzahl von 150.000 pro Ausstellung herausragend. Das vom Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt gegründete Museumspädagogische Zentrum München MPZ München bestätigt dem Lokschuppen „eine außerordentliche Vermittlungskultur und Eindringlichkeit in der Darstellung“. Auch mit seiner Ausstellung im nächsten Jahr will der Lokschuppen diesem Ruf gerecht werden und hat eine Agentur mit der Gestaltung beauftragt, die mit dem „Erlebniszentrum Naturgewalten“ auf Sylt oder dem „Multimar Wattforum“ in Tönning einschlägige Referenzen aufzuweisen hat.

„Wir arbeiten daran, unsere Position im bundesdeutschen Vergleich weiter zu verbessern, indem wir einzigartige Erlebnisausstellungen für Kinder und Erwachsene präsentieren“, versichert Peter Lutz. Unter allen deutschen Ausstellungshäusern erreichen nur 13 mehr als 100.000 Besucher pro Jahr. Der Lokschuppen gehört regelmäßig zur Spitzengruppe.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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