Spartrick wird teuer

Geiziger Schiffskapitän muss bezahlen

Bamberg - Mit dem Versuch, Treibstoff und Geld für seine eigene Mannschaft zu sparen, ist ein Frachtschiff-Kapitän baden gegangen.

Der Niederländer hatte ein anderes Schiff beauftragt, seinen Frachter durch den Main-Donau-Kanal zu schieben. Die Bamberger Wasserschutzpolizei stoppte die aneinandergekoppelten Schiffe nur sieben Kilometer vor Ende der gemeinsamen Fahrtstrecke.

Der 165 Meter lange Schiffsverband sei ohne Genehmigung unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Mittwoch in Bamberg mit.

Mehrfaches Pech für den Sparfuchs: An seinem Schiff wurden technische Mängel festgestellt. Ihn erwartet eine Geldstrafe von mehreren Hundert Euro. Um sein Schiff von der Schleuse Bamberg ans Ziel steuern zu können, musste der Niederländer außerdem doch noch Personal anheuern.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd/Symbolbild

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