Olympische Spiele: Bürger müssen mitziehen

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Ruhpolding - Erst wenn die Bürger mit einer Bewerbung für die Olympischen Spiele einverstanden sind, darf gehandelt werden. Der Termin für die Bürgerbefragung wurde nun auch festgelegt:

Die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 beschäftigte einmal mehr den Gemeinderat in Ruhpolding. "Nur wenn wir eine grundsätzliche Mehrheit in der Bevölkerung zusammenbringen, macht die Bewerbung einen Sinn", so Bürgermeister Claus Pichler vor dem Rat. Und genau das trifft es auf den Punkt: Der Deutsche Olympische Sportbund fordert nämlich Schulterschluss von Bürgern und Bewerbergemeinden. Heißt: Nur wenn die Bürger der Bewerbung zustimmen, darf diese eingereicht werden. Landrat Hermann Steinmaßl äußerte daraufhin den Wunsch, die Befragung auf den ganzen Landkreis auszudehnen. Ein Termin wurde auch schon gefunden: Der 10. November.

Bis zu diesem Stichtag muss also ein ausführliches Konzept zur Umsetzung vorliegen. Wie die Chiemgau-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, ist bislang vorgesehen, dass die Eissportdisziplinen in München stattfinden. Garmisch-Partenkirchen wird die Alpinwettbewerbe übernehmen, Kämpfe des Bob- und Rodelsports sollen am Königssee ausgetragen werden. In Inzell wird ein Medientzentrum eingerichtet und Ruhpolding bekäme die Biathlonwettkämpfe. Nur für den Langlauf müssten noch geeignete Strecken gefunden werden. Zudem ist noch unklar, wo die Sportler untergebracht werden können. Der Gemeinderat schloss Neubauten nicht aus.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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