Generationswechsel der anderen Art

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
AWO-Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels (rechts) verabschiedet den letzten Zivildienstleistenden bei der AWO, Toni Aerzbäck (links), in der Mitte sein Nachfolger, BFD´ler Ludwig Mittermeier

Rosenheim - Nun hat auch der letzte Zivildienstleistende seine Dienstzeit beendet. Die AWO Rosenheim macht aus der Not eine Tugend und setzt auf den demographischen Wandel:

Toni Aerzbäck, bis Ende Juli als Zivildienstleistender bei der Rosenheimer AWO in den Bereichen „Essen auf Rädern“ und im Mobilen Sozialen Hilfsdienst beschäftigt, hat seine Dienstzeit als letzter „AWO-Zivi“ beendet. Auch beim AWO-Kreisverband Rosenheim stellte sich mit der Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht und damit auch des bisherigen Zivildienstes die Frage, wie diese Angebote weiter aufrecht erhalten werden können. Während anderswo über das Ausbleiben der jungen Freiwilligen im neuen Bundesfreiwilligendienst lamentiert wird, hat die AWO aus dieser Not eine Tugend gemacht und rüstige Rentner gesucht. „Der demographische Wandel führt dazu, dass in vielen Bereichen umgedacht werden muss. Der Bundesfreiwilligendienst bietet auch älteren Menschen eine Möglichkeit, ihr Potential sinnvoll einzusetzen“ meint AWO-Kreisvorsitzender Herbert Weißenfels. Während in der Regel ein Nachfolger aus der jüngeren Generation stammt, ist es bei der AWO somit umgekehrt.

So konnte mit der Verabschiedung des letzten „Zivis“ gleichzeitig auch der erste Helfer im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes begrüßt werden. Der Rentner Ludwig Mittermeier wird ab Juli als Essensausfahrer die Kunden mit warmen Mittagessen beliefern. „Ich wollte schon immer was Soziales machen“ sagt Mittermeier, der mit viel Elan seine neue Aufgabe angehen will.

Pressemitteilung Mehrgenerationenhaus Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser