Gesungen und gelacht

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Es werden jedes Jahr mehr: Rund 500 Sängerinnen und Sänger bevölkerten gestern Abend beim OVB-Weihnachtssingen die Hafnerstraße und stimmten sich freudig auf das Weihnachtsfest ein.

Rosenheim - Singen, lachen, sich fröhlich aufs Fest einstimmen. So ging es auch heuer wieder zu beim Weihnachtssingen in der Hafnerstraße.

Diesmal, beim achten Mal, waren es wieder ein paar mehr, die der Einladung des Oberbayerischen Volksblatts und des Volksmusikarchivs des Bezirks gefolgt waren, um bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder zu singen. Es dürften rund 500 Menschen gewesen sein, die sich von Volksmusikpfleger Ernst Schusser mit der "Quetschn" und seiner Assistentin Eva Bruckner mit der Gitarrre gern anleiten ließen, auch Lieder anzustimmen, die sonst nicht so häufig erklingen. Das vom Volksmusikarchiv in Zusammenarbeit mit dem Oberbayerischen Volksblatt vor acht Jahren herausgebrachte "grüne Liederheft" mit 26 Weihnachtsliedern ist inzwischen so weit verbreitet, dass Lieder, die bis dahin fast vergessen waren, nun wieder zum gängigen Liedgut gehören.

Manche meinten, man müsse allein schon wegen der "Sprüch" von Ernst Schusser jedes Jahr zum Singen kommen. Dieser zog ein bisschen über die Münchener her, von denen es manche auf dem "Viktualienmarkt beim Weihnachtssingen gerade mal zehn Minuten geschafft hätten, stehenzubleiben, abzuschalten und mitzusingen. Da lobte er sich die Rosenheimer, die nicht nur sangen, sondern auch pfiffen, sich drehten und auf Befehl brav in die Knie gingen.

Zum Schluss gab es wie immer Lebkuchen und Brote, außerdem Glühwein und Punsch, wieder gespendet von Max Fahrenschon. Und gleich die Bitte der jungen und alten Sänger: "Bitte nächstes Jahr wieder".

bi/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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