Gericht nutzt rosenheim24-Fotos

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Traunstein - Hat der Täter im "Mordfall Samerstraße" aus Heimtücke gehandelt, als er seine Ex-Frau umbrachte? Zur Klärung hat das Gericht jetzt Fotos von rosenheim24 begutachtet.

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Eigentlich sollten an diesem Freitag bereits die Plädoyers im "Mordfall Samerstraße" gehalten werden. Doch aus Rücksichtnahme auf eine der beisitzenden Richterinnen, die gesundheitlich angeschlagen war, vertagte das Gericht diese erneut. Am Freitag wurden daher einige Berichte und Fotos in Augenschein genommen. Darunter befanden sich auch Aufnahmen des Tatorts von rosenheim24.de. Bei der Begutachtung der Bilder ging es in erster Linie darum, die Lichtverhältnisse zum Tatzeitpunkt zu rekonstruieren. Aus diesem Grund hatte das Gericht auch vor einigen Wochen eine Tatort-Begehung durchgeführt. Dabei ging es auch um die Frage, ob es theoretisch möglich gewesen wäre, dass der 43-jährige Täter seinem Opfer in einem Versteck aufgelauert hat. Richter und Staatsanwaltschaft überprüften damals, wie weit die Lampen am Haus den Tatort im Hinterhof beleuchten.

Die Bilder der Tatortbegehung

Gericht besichtigt Tatort Samerstraße

Bei dem Fortsetzungstermin am Freitag wurden anschließend noch einige Gutachten zu den zahlreichen Tatwaffen, die der 43-jährigen Türke benutzt hatte um seine Ex-Frau zu töten, verlesen. Auch die Zeugenaussagen, die das Opfer in einem vorangegangenen Zivilrechtsstreit vor dem Amtsgericht Rosenheim gemacht hatte, wurden vorgetragen.

Der Prozess wird nun am Freitag, 30. November, mit den Plädoyers fortgesetzt.

ps/red

Quelle: rosenheim24.de

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