Fragen zur Strahlung bereits im Mai

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Im alten Kindergarten sind nun keine Kinder mehr untergebracht. Auch die letzte Gruppe wird nun in den neuen Räumen betreut.

Grabenstätt -  Der Verdacht auf eine zu hohe Strahlenbelastung im alten Pfarrkindergarten war dem Gesundheitsamt wohl bereits seit mehreren Monaten bekannt.

Die Radon-Problematik im Grabenstätter Kindergarten St. Maximilian existiert offenbar schon seit Jahren. Bereits am Dienstag berichteten wir erstmals, dass 16 Kleinkinder aus ihrem Gruppenraum ausquartiert werden mussten. Dort sind Strahlenwerte gemessen worden, die deutlich über dem erlaubten Grenzwert liegen.

Jetzt äußert sich eine nicht näher genannte Gemeinderätin gegenüber dem Radiosender Bayernwelle SüdOst zu der Strahlenbelastung. Sie habe sich bereits im Mai in einem Schreiben an das Gesundheitsamt gewandt, um eventuelle Risiken für die Kinder abzuklären. Im Juni ordnete das Katholische Pfarramt St. Maximilian als Träger eine aktuelle Radon-Messung an. In der vergangenen Woche wurden die zu hohen Werte bekannt. Anfang Juli hatte es bei einer Infoveranstaltung im Kindergarten noch Entwarnung gegeben.

Dass die Radon-Werte in dem Gebäude ziemlich nah an den Grenzwerten liegen, ist nichts Neues. Das war schon vor Jahren bekannt. Unter anderem deshalb wurde bereits ein neuer Kindergarten errichtet, der seit rund zwei Jahren in Betrieb ist. Allerdings konnten nicht alle angemeldeten Kinder auch in dem neuen Gebäude untergebracht werden. Deshalb fand eine Gruppe nach wie vor in dem alten Gebäude Platz.

Ein stündliches Lüften der Räumlichkeiten hätte eigentlich helfen sollen. Dennoch schossen die Werte jetzt in die Höhe und deutlich über den empfohlenen Grenzwert von 100 Becquerel hinaus. Es wurden Werte von bis zu 160 Becquerel gemessen.

Bayernwelle Südost/re

Quelle: chiemgau24.de

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