Nach Schießerei am S-Bahnhof Unterföhring

Polizistin in Lebensgefahr - Rassistische und sexistische Hetze auf Twitter

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Bei einer Schießerei am S-Bahnhof in Unterföhring wurde einer Polizistin in den Kopf geschossen. Sie ist weiterhin in Lebensgefahr. 
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München - Am Bahnhof Unterföhring sind am Dienstagvormittag Schüsse gefallen. Eine Kugel traf eine 26-jährige Polizistin in den Kopf, sie schwebt seither in Lebensgefahr! Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am Dienstagvormittag kam es zu einem Schusswechsel am S-Bahnhof Unterföhring
  • Ein 37-jähriger Münchner soll einer Polizistin in den Kopf geschossen haben
  • Die Polizistin (26) ringt mit dem Tod, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt 
  • Der Täter wurde ebenfalls angeschossen und mittlerweile festgenommen 
  • Der Tat ist wohl eine körperliche Auseinandersetzung mit anderen Fahrgästen vorausgegangen
  • Es gibt keinen Terror-Verdacht
  • S-Bahnhof war bis kurz 17 Uhr gesperrt
  • Einsatz mit über 200 Polizeikräften beendet 

>>>AKTUALISIEREN<<<

UPDATE, 18.20 Uhr - Hetze unter #Unterföhring

Am Dienstagvormittag kam es zu einem Schusswechsel am S-Bahnhof Unterföhring, bei dem eine Polizistin am Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt wurde.

Nur kurz nach dem Vorfall schießen unter dem #Unterföhring die sexistischen und rassistischen Tweets wie Pilze aus dem Boden. Rassistische Hetzer machen sich den #Unterföhring zu eigen, um braunes und sexistisches Gedankengut zu verbreiten. Hier geht's zum Artikel.

UPDATE, 17.30 Uhr - S-Bahn-Strecke wieder frei

Die polizeilichen und kriminaltechnischen Ermittlungen am S-Bahnhof in Unterföhring wurden zwischenzeitlich beendet. Die S-Bahn-Strecke wurde wieder für den normalen Verkehr freigegeben.

UPDATE, 16.30 Uhr - Polizei drückt Bestürzung aus

Die verletzte Polizistin schwebt nach dem Kopfschuss nach wie vor in Lebensgefahr. Die Polizei in München hat jetzt mit einem Twitter-Post ihr Mitgefühlt und die Bestürzung zum Ausdruck gebracht.

UPDATE, 15.05 Uhr - S-Bahnhof weiterhin gesperrt

Aktuell laufen am S-Bahnhof in Unterföhring nach wie vor noch Ermittlungsarbeiten. Erst wenn alle Spuren durch Kriminaltechniker gesichert sind, wird der Bahnhof wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Laut Polizei dürfte das etwa gegen 17 Uhr der Fall sein.

UPDATE, 14.45 Uhr - Wie kam der Täter an die Waffe?

Auf Nachfrage von Journalisten äußerte sich Andrä auch zur Funktionsweise von den Waffenholstern der bayerischen Polizei. Es gebe zwei Sicherungen, doch wenn jemandem die Funktionsweise des Holsters bekannt sei, könne man die Waffe trotz doppelter Sicherung durchaus entnehmen, so Andrä.

UPDATE, 14.40 Uhr - Staatsanwalt: "Versuchter Mord!"

Staatsanwalt Florian Weinzierl hat unterdessen ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes aufgenommen und wird diesbezüglich einen Haftbefehl für den Täter beantragen.

Danach stellte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins die Falschmeldungen in sozialen Netzwerken, wonach ein im Bereich des Bahnhof gefundener Personalausweis angeblich dem Täter gehöre, richtig: "Ein Ausweis wurde gefunden, das stimmt. Aber wir können mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass dieser nicht dem Täter gehört. Vielmehr schädigt das Weiterleiten und Teilen dieser Nachricht einen traumatisierten Zeugen!"

UPDATE, 14.26 Uhr - Täter wird operiert

Der Täter ist auf Nachfrage von Journalisten noch nicht vernommen worden, da er derzeit im Krankenhaus operiert wird. Das bestätigte Polizeipräsident Andrä. Zur Reihenfolge, in der die Schüsse abgegeben wurde, wollte sich Andrä nicht äußern. Das müsse alles genau ermittelt werden, so der Polizeipräsident.

UPDATE, 14.25 Uhr - Pressekonferenz in Unterföhring

Derzeit findet eine Pressekonferenz in Unterföhring statt. Als erstes spricht Münchens Polizeipräsident Hubert Andrä: "Diese sinnlose Tat macht uns betroffen. Aus einem Routineeinsatz, den wir hunderte Mal im Jahr durchführen, ist plötzlich ein brutales Gewaltverbrechen geworden!"

Laut Andrä hatte der Schusswechsel in der S8 seinen Ausgangspunkt (Auseinandersetzung zwischen zwei Männern) gefunden, die zum Zeitpunkt der Tat mit etwa 500 Fahrgästen besetzt war. Zur Klärung des Sachverhaltes seien eine Streife der Polizei Ismaning und eine Streife der Bundespolizei alarmiert worden. Die Beamten aus Ismaning seien zuerst am Tatort gewesen und hätten laut Andrä mit der Aufnahme des Sachverhaltes begonnen.

"Dann hat der Täter aus dem Nichts den Kollegen massiv angegriffen und es kam zu einem Gerangel", so Andrä. Im Zuge des Gerangels sei der Täter, ein 37-jähriger, in Bayern geborener Deutscher, an die Waffe des 30-jährigen Polizisten gekommen und hätte um sich geschossen. Er schoss das Magazin leer, ehe er die Waffe ins Gleisbett warf und flüchtete in südliche Richtung.

Schließlich konnte der Täter durch die inzwischen eingetroffene Streife der Bundespolizei festgenommen werden. Die letzte Aufenthaltsadresse des Täters ist der Polizei unbekannt gewesen. Allerdings werde diesbezüglich umfangreich ermittelt. Der 37-Jährige war laut Andrä bereits im Jahr 2014 einmal polizeilich auffällig, als er mit einer geringen Menge Cannabis erwischt worden war. Andrä abschließend: "Die Ermittlungen gestalten sich sehr, sehr aufwändig. Wir müssen mehr als 200 Zeugen vernehmen!"

UPDATE, 14.05 Uhr

In sozialen Netzwerken kursiert derzeit das Bild eines verlorenen Ausweises. Anfangs hieß es, dieser gehöre dem Mann, der in Unterföhring um sich geschossen hat. Inzwischen hat sich das jedoch als falsch herausgestellt. Das berichten unsere Kollegen von unserem Partnerportal tz.de. Ursprung des Ganzen war offenbar ein Facebook-Post, der inzwischen gelöscht wurde.

UPDATE, 13.52 Uhr - Zustand der Polizistin sehr Ernst

Wie Polizeisprecher Da Gloria Martins mitteilt, sei der Zustand der Polizistin sehr ernst. "Das macht uns als Münchner Polizei sehr betroffen. Das macht sicher auch viele Münchnerinnen und Münchner sehr betroffen."

UPDATE, 12.53 Uhr - Erneute Aufregung in München 

Wenige Stunden nach der Schießerei am S-Bahnhof Unterföhring sorgte ein herrenloser Koffer für Großalarm am Münchner Hauptbahnhof. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Der Besitzer des Koffers meldete sich.  

Großeinsatz nach Schusswechsel am S-Bahnhof Unterföhring 

UPDATE, 12.40 Uhr - Pressemeldung der Polizei München

Am Dienstag kam es gegen 8.20 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Bereich des S-Bahnhofes in Unterföhring. Einsatzgrund war eine Schlägerei, die laut Mitteiler in der S-Bahn S8 (von Ismaning kommend) stattfand. Zu dem Einsatz fuhren daraufhin sowohl Beamte der PI26 als auch der Bundespolizei. 

Als eine Streife der PI26 mit zwei Polizeibeamten am Einsatzort eintraf, kam es dort nach dem bisherigen Ermittlungsstand zu einer Auseinandersetzung mit einem an der Schlägerei Beteiligten. Er schubste nach den bisherigen Erkenntnissen einen Beamten der PI26 am Bahnsteig bei einfahrender S-Bahn. Dabei gelang es ihm, sich der Schusswaffe dieses Polizeibeamten zu bemächtigen

Nun kam es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf eine 26-jährige Polizeibeamtin der PI26 eine lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt. Der Täter, ein 37-jähriger Deutscher, konnte im Anschluss durch weitere Einsatzkräfte festgenommen werden. 

Er wurde bei dem Schusswechsel verletzt. Darüber hinaus wurden zwei unbeteiligte Personen ebenfalls verletzt. Sie befinden sich jedoch alle nicht in Lebensgefahr. Alle Verletzten wurden in Münchner Krankenhäuser verbracht. 

Bei einer Schießerei am S-Bahnhof in Unterföhring wurde einer Polizistin in den Kopf geschossen. Sie ist weiterhin in Lebensgefahr. 

Aufgrund des polizeilichen Einsatzes kam es zu umfangreichen Absperrungen im Bereich des S-Bahnhofes Unterföhring. Der S-Bahn-Betrieb wurde hier eingestellt. Die Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen. Das Bayerische Landeskriminalamt ist informiert und wird ebenfalls in Bezug auf den polizeilichen Schusswaffengebrauch ermitteln. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Einzeltäter. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es nicht

Zeugenaufruf:

Wer hat Beobachtungen zu den Ereignissen in der S-Bahn S8 und am Bahnhof in Unterföhring gemacht? Personen, die hier sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hierfür steht  die Telefonnummer 089/63007-1412 (oder -1415) zur Verfügung. Sie können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

UPDATE, 12.30 Uhr - Diskussion in den sozialen Netzwerken  

In den sozialen Netzwerken wird derzeit stark über die Herkunft des mutmaßlichen Täters spekuliert. Eine Augenzeugin soll berichtet haben, dass ein Dunkelhäutiger die Schüsse abgab. Derzeit ist jedoch nur bekannt, dass es sich um einen 37-jährigen Deutschen handeln soll. 

UPDATE, 12 Uhr - Verletzte über Nacht im Krankenhaus 

Laut Medienberichten wurden die beiden unbeteiligten Passanten bei der Schießerei unter anderem am Arm getroffen. Da sie über Nacht im Krankenhaus bleiben müssen, gelten sie als schwer verletzt, wie die BILD berichtet. 

UPDATE, 11.42 Uhr - Keine Auswirkungen auf Konzert am Abend 

Gibt es Auswirkungen auf das heutige Konzert von Guns 'n' Roses im Olympiastadion? Der Polizeisprecher gibt Entwarnung: "Nein, weil der Täter keinen politischen Hintergrund hat." Die Sicherheitskontrollen für das Konzert sind dennoch scharf, wie mehrere Medien berichten.

UPDATE, 11.40 Uhr - Täter (37) offenbar ohne Wohnsitz 

Mittlerweile werden immer mehr Details zu dem Täter bekannt. Der 37-Jährige aus der Region München, sei in der Vergangenheit nicht als Schwerkrimineller aufgefallen. 

Der Deutsche hat wie die Abendzeitung berichtet, keinen festen Wohnsitz, was laut Polizei aber nicht zwingend bedeuten muss, dass er obdachlos ist. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel war, ist bislang noch ungeklärt

UPDATE, 11.34 Uhr - Polizeieinsatz offenbar beendet - Bahnhof weiter gesperrt

Da Gloria Martins erklärt, dass der S-Bahnhof wohl noch bis in den späten Nachmittag gesperrt sein wird. D er Polizeieinsatz selbst, sei inzwischen beendet. Spezialeinsatzkommandos und Hubschrauber waren im Einsatz. 

Zeugen der Tat, werden derzeit in einem separaten Raum im Bahnhof zu dem Vorfall befragt, wie unser Partnerportal merkur.de berichtet.

UPDATE, 11.28 Uhr - Pressekonferenz um 14 Uhr 

Neben den zwei unbeteiligten Passanten und der lebensbedrohlich verletzten Polizistin, wurde auch ihr Kollege leicht verletzt

Der Täter konnte laut Medienberichten zunächst flüchten. Streifen der Münchner Polizei und der Bundespolizei stellten ihn kurz darauf an einem Bürogebäude und nahmen den Mann fest. Weitere Details will die Polizei um 14 Uhr in einer weiteren Pressekonferenz bekannt geben. 

UPDATE, 11.21 Uhr - Vor Schießerei offenbar Handgemenge

Wie Polizeisprecher da Gloria Martins sagt, soll sich der mutmaßliche Täter vor der Schießerei mit einem anderen Mann in der S-Bahn von Isaming kommend, gestritten haben. Es kam sogar zu einem Handgemenge zwischen mehreren Personen. Die eingetroffenen Polizisten haben die beiden aus der Bahn geholt und kontrolliert. 

Dabei hat der 37-Jährige dem Kollegen der Angeschossenen die Waffe entrissen. Die Polizistin schoss noch, da traf der mutmaßliche Täter sie am Kopf. Es handelt sich wohl um einen direkten Kopfschuss, wie unser Partnerportal tz.de berichtet.

UPDATE, 10.51 Uhr - Täter aus der Region München 

Die Polizei hat den Angaben nach bisher keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Auch gebe es keine Anzeichen für weitere Täter. Ein 37-Jähriger aus der Region München soll laut Polizeisprecher die Schüsse abgegeben haben. Der Deutsche sei in der Vergangenheit nicht als Schwerkrimineller aufgefallen. Ob Drogen oder Alkohol im Spiel waren, ist bislang noch unklar

Laut unserem Partnerportal tz.de, soll die verletzte Polizistin 26 Jahre alt sein. Die Polizei sichert derzeit die Spuren am Tatort. 

Vor gut einem Jahr hatte ein Amokläufer am S-Bahnhof Grafing - ebenfalls im Münchner Speckgürtel gelegen - einen Menschen getötet und drei verletzt. Der zur Tatzeit 27-Jährige gilt als psychisch krank und daher als schuldunfähig. Ein Prozess wurde ihm bislang nicht gemacht. Der aus dem hessischen Grünberg bei Gießen stammende Mann hatte am frühen Morgen des 10. Mai 2016 wild um sich gestochen.

UPDATE, 10.40 Uhr - Statement von Polizeisprecher

Münchens Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins hat vor Ort eine erste Stellungnahme abgegeben. "Eine Streife hat nach der Alarmierung am Bahnsteig die beteiligten Personen angetroffen. Der Hauptaggressor hat dann offenbar versucht, die beteiligten Kollegen vor eine einfahrende S-Bahn zu schubsen! Es gab anschließend eine Rangelei und der Mann wurde zu Boden gebracht. Dabei ist es diesem offenbar gelungen, sich der Dienstwaffe eines Kollegen zu ermächtigen. Im Zuge dessen hat diese Person dann offenbar mehrere Schüsse abgegeben und dabei die Streifenpartnerin des Kollegen schwer verletzt!"

Auf Nachfrage von Reportern erklärte da Gloria Martins, dass die Kollegin in Lebensgefahr schwebe. Allerdings sei es den Beamten im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung gelungen, selbst Schüsse abzugeben und "den Angreifer kampfunfähig zu machen". Dieser wurde ebenfalls schwer verletzt und ist im Krankenhaus nun unter polizeilicher Aufsicht. Unklar war zunächst, ob durch die Schussabgabe durch den Täter auch noch zwei weitere unbeteiligte Personen verletzt worden sind.

Mehrere Verletzte bei Schießerei am S-Bahnhof Unterföhring. 

UPDATE, 10.27 Uhr - Keine Hinweise auf weitere Täter 

Die Polizei dementiert Medienberichte und Gerüchte auf Twitter, wonach nach einem zweiten Mann gefahndet würde. "Wir haben aktuell keine Hinweise auf weitere Täter", so ein Polizeisprecher zur Abendzeitung. Der Täter, welche eine Schusswaffe gezogen hat, sollte im Bereich des Bahnsteiges von der Polizei kontrolliert werden, so der BR. 

UPDATE, 10.23 Uhr - Polizistin lebensbedrohlich verletzt 

Zwei unbeteiligte Personen wurden bei dem Schusswechsel schwer verletzt. Bei beiden besteht glücklicherweise keine Lebensgefahr, wie die Münchner Polizei mitteilt. Die Polizistin soll dagegen lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben. Über den Täter ist bislang noch nichts bekannt. 

UPDATE, 10.20 Uhr - Zeuge schildert dramatische Momente

Axel Dubelowski war einst Fanbeauftragter beim TSV 1860 München. Am Dienstagvormittag saß er genau in der S-Bahn, die genau zu dem Zeitpunkt am Bahnhof in Unterföhring hielt, als die Schüsse fielen.

Auf Facebook hat er die dramatischen Momente geschildert: "Als die S8 in Unterföhring hielt, fielen mehrere Schüsse am Bahnhof. Die Leute in der S-Bahn warfen sich auf den Boden und flüchteten schließlich aus dem Bahnhof. Polizei evakuierte den Bahnhof. Zu den wenigen in der S8 wurde jedoch gesagt, dass wir in der S-Bahn bleiben sollen." Zudem erklärte der "Löwenbomber" gegenüber der tz: "Ich sah die Blutstropfen auf dem Treppengeländer!"

UPDATE, 10.15 Uhr - Fragen an den Pressesprecher der Polizei München 

Marcus da Gloria Martins, Sprecher der Münchner Polizei, stellte sich am Dienstagvormittag den Fragen der Journalisten.

UPDATE, 10.04 Uhr - Fahrgäste warfen sich aus Todesangst auf den Boden

Bei der Polizeibeamtin soll es sich demnach um eine Polizistin handeln. Der Täter soll nach einer Personenkontrolle eine Waffe gezogen haben. Wie eine Augenzeugin gegenüber der Abendzeitung berichtete, warfen sich alle Fahrgäste in der Linie S8 aus Todesangst auf den Boden

Die Mitarbeiter des nahegelegenen ProSieben-Gebäudes wurden angewiesen, nicht nach draußen zu gehen.

UPDATE, 9.53 Uhr - Mehrere Verletzte 

Die Polizei bestätigt, dass mehrere Personen durch Schüsse verletzt wurden. Die Polizeibeamtin sogar schwer. Bei der Festnahme des Täters, soll dieser angeschossen worden sein.  

UPDATE, 9.45 Uhr - "Lage unter Kontrolle"

Die Lage ist unter Kontrolle“, sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Hubschrauber und Spezialeinsatzkommandos seien im Einsatz, der S-Bahnhof sei abgesperrt. 

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte sie. Ob die Polizistin den Schusswechsel überlebt hat, ist derzeit noch unklar

UPDATE, 9.40 Uhr - Demnach kein Terroranschlag 

Auch Hubschrauber kreisen derzeit über Unterföhring. Nach Informationen der Polizei handelt es sich wohl nicht um einen Terroranschlag. Unbestätigten Angaben zufolge, soll eine Personenkontrolle aus dem Ruder gelaufen sein. 

Der Bahnverkehr von und nach Unterföhring ist unterbrochen. Es besteht Schienenersatzverkehr. 

SERVICE: Störungsmelder der Deutschen Bahn

UPDATE, 9.38 Uhr - Polizistin durch Schüsse verletzt 

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, wurde eine Polizistin angeschossen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter soll ihr die Dienstwaffe entrissen und damit um sich geschossen haben

Die Polizistin soll dabei am Kopf getroffen und vier weitere Personen durch Querschläger verletzt worden sein. 100 Einsatzkräfte sind am S-Bahnhof Unterföhring im Einsatz. Der Täter soll bereits gefasst worden sein.  

UPDATE, 9.30 Uhr - Polizei bestätigt Schusswechsel 

Die Münchner Polizei bestätigte auf Twitter den Schusswechsel im S-Bahnhof Unterföhring. Demnach soll mindestens eine Person verletzt worden sein. Der Bereich um den Bahnhof wird abgesperrt. 

Erstmeldung, 9.14 Uhr - Offenbar Schüsse am S-Bahnhof 

Wie tz.de am Dienstagvormittag berichtet, sollen am Bahnhof in Unterföhring Schüsse gefallen sein. Der S-Bahnhof wurde mittlerweile evakuiert. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Ob Personen verletzt wurde, ist bislang unklar.

+++Weitere Informationen folgen+++

jg

Quelle: rosenheim24.de

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