Raubüberfall auf Bosnier - Opfer schwer verletzt - 41 000 Euro Beute - Vier Jahre Haft für Chauffeur

Raubüberfall-Prozess: Opfer fast totgeschlagen

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Traunstein/Rosenheim - Der dritte Täter eines Raubüberfalls aus dem Jahr 2003 wurde nun bestraft. Seine Rolle bei der Tat linderte sein Straftmaß:

Am 14. Mai 2003 wurde ein bosnischer Kfz-Händler auf seinem Heimweg in Rosenheim von zwei Räubern niedergeschlagen. Mindestens sechs Schläge mit einem 50 Zentimeter langen Nageleisen trafen ihn. Die Täter erbeuteten rund 41.000 Euro über Italien zurück in ihre Heimat Rumänien.

Der nun verurteilte Rumäne fuhr den Fluchtwagen. Die Staatsanwaltschaft räumte zugunsten des Angeklagten ein, dass er als Fahrer "austauschbar" gewesen wäre und lediglich als Beihelfer einzustufen sei. Zudem habe er von der Beute keinen Anteil erhalten, sondern lediglich einen Fahrerlohn von knapp 2000 Euro.

Der zuvor straffreie Rumäne zeigte sich zudem geständig und bedauerte die Tat. Das Gericht verurteilte ihn wegen Beihilfe zu schweren Raub und Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung zu vier Jahren.

Lesen Sie hier mehr zur Urteilsbegründung und zum Prozess auf der Internetseite des Oberbayerischen Volksblatts.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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