"Feiern können die Rosenheimer"

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Der Empfang der Schausteller im großen Rathaussaal. Rechts vorne im Bild Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit BLV-Präsident Wenzel Bradac, rechts am Rednerpult Max Fahrenschon von der BLV-Bezirksstelle.

Rosenheim - Das Rosenheimer Herbstfest wird 150 Jahre alt. Bis zur Eröffnung der 17-tägigen "Geburtstagsfeier" ist es mit genau 183 Tagen noch eine Weile hin. Aber das Ereignis wirft bereits seine Schatten voraus.

Der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller (BLV) verlegte aus diesem Grund seine Frühjahrstagung nach Rosenheim. Beim Empfang der BLV-Funktionäre sowie zahlreicher Repräsentanten der Stadt Rosenheim und des Wirtschaftlichen Verbandes stimmte schon vieles auf das Jubiläum ein. Vor dem Rathaus empfing eine historische Orgel aus dem Jahr 1896 die Gäste musikalisch und im Saal dienten alte Karussellpferde als Dekoration.

"Die Rosenheimer lieben ihre Wiesn", war sich Max Fahrenschon, Vorsitzender des BLV, Bezirk Rosenheim, in seiner Rede im vollbesetzten großen Rathaussaal sicher. Besonders den Familien liege es am Herzen. Die Schausteller würden dem Wirtschaftlichen Verband auch weiterhin mit Rat und Tat zu Seite stehen, um das Spitzenniveau zu erhalten: "Damit auch unsere Urenkel wieder eine Jubiläumswiesn erleben können."

Frühjahrstagung im Rosenheimer Rathaus

Auch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer machte sich Gedanken über das, was vielleicht einmal nachfolgende Generationen über das Herbstfest von heute denken und sagen werden "Feiern konnten die Rosenheimer, wird es heißen", meinte sie. Die Wiesn sei ein wichtiger Orientierungspunkt im Jahresverlauf der Stadt und eine "Konstante der Weltgeschichte".

Lob gab es von ihr für den Wirtschaftlichen Verband und die Schausteller. An den BLV-Präsidenten Wenzel Bradac überreichte sie das Buch "Geschichten vom Rosenheimer Herbstfest", verfasst vom "Wiesnigel".

Bradac hatte ebenfalls ein Geschenk dabei. Er übergab der Oberbürgermeisterin ein kleines geschnitztes Karusselpferd. In der Rede des gebürtigen Kolbermoorers tauchte neben viel Anerkennung über das Rosenheimer Herbstfest auch eine "Mahnung" an den Wirtschaftlichen Verband auf. "Mit ganzer Kraft muss man sich dafür einsetzen, dass die Wiesn ein familienfreundliches Fest bleibt. Es darf nicht zu einer Massenveranstaltung werden, bei der der Alkohol an erster Stelle steht. Sonst verliert das Rosenheimer Herbstfest seinen guten Ruf."

wu/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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