Steinmaßl: „Großes Lob für Helfer und Feuerwehren“

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Landrat Hermann Steinmaßl

Landkreis Traunstein - Katastrophenbewältigung war von großer Anspannung bis zur letzten Minute begleitet – Zur Solidarität mit existenzbedrohten Menschen aufgerufen!

Eines steht für Landrat Hermann Steinmaßl fest: „Es ist ein großer Verdienst der 2500 im Landkreis Traunstein eingesetzten freiwilligen Feuerwehrleute, dass wir die Lage während des Hochwassers weitgehend überblicken und im Griff behalten konnten. Sie alle haben ein herzliches Vergelt´s Gott“ verdient.“ Ebenso gilt sein Dank den Vertretern von Polizei, Bundeswehr, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk, verschiedenen Fachbehörden sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Führungsgruppe Katastrophenschutz, die am Wochenende rund um die Uhr sowohl vor Ort als auch im Lagezentrum des Landratsamts im Einsatz oder als erste Ansprechpartner präsent waren.

Nachdem sich die Situation an verschiedenen Brennpunkten im Landkreis Traunstein immer weiter verschärft hatte, stellte Steinmaßl am Sonntag um 15.50 Uhr den Katastrophenfall fest. Ab diesem Zeitpunkt lag die Koordination aller Einsätze beim Landratsamt. Teilweise liefen dort die Meldungen von Tiroler Achen, Traun, Alz, Salzach und Götzinger Ache im Minutentakt ein. In enger Absprache mit Kreisbrandrat Johann Gnadl und den Örtlichen Einsatzleitern galt es die Ereignisse minutiös zu protokollieren, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gegebenheiten eines jeden Einsatzorts möglichst maßgeschneiderte Entscheidungen zu treffen.

Auch wenn sich die Lage am Montag deutlich entspannte, hatten die Verantwortlichen in der Nacht zum Dienstag noch einmal bange Stunden zu durchstehen. Die große Frage war: Würde der Pegelstand in Seebruck um ein paar weitere Zentimeter steigen und damit vor allem Truchtlaching in ernste Gefahr bringen, oder würde das Alztal mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davonkommen? Erst am frühen Dienstagmorgen zeichnete sich ab, dass noch einmal alles gut gehen würde. Gegen 7.30 Uhr konnte der Landrat als oberster Einsatzleiter Katastrophenfall wieder aufheben. „Gerade weil wir fürs Erste aufatmen können, sollten wir jetzt an die Menschen in den viel schlimmer betroffenen Gebieten denken, bei denen es um die nackte Existenz geht und die deshalb dringend unsere Solidarität brauchen.“

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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