Holzvergasungskraftwerk "zum Anfassen"

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Rosenheim - Der Freistaat geht wieder einmal mit gutem Beispiel voran: die meisten Holzvergaser stehen in Bayern. Zu einer Führung durch das Kraftwerk luden nun die Stadtwerke.

Am Dienstag luden die Stadtwerke Rosenheim in Kooperation mit der Organisation C.A.R.M.E.N. e.V., das Centrale- Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk e.V., zu einem Fachgespräch zum Thema "Erfahrungen mit Holzvergasertechnik". Gut 100 Interessierte fanden sich im Tagungsraum der Stadtwerke Rosenheim ein.

"Die meisten Holzvergasungsanlagen gibt es derzeit in Bayern," verriet Sebastian Kilburg von C.A.R.M.E.N. e.V, Straubing. Reinhard Egeler vertrat die Stadtwerke und erklärte den Leitgedanken, Holzvergaseranlagen - auch für den privaten Gebrauch - Marktfähig zu machen "Biomasse ist kostbar und hat es verdient so effizient wie möglich genutzt zu werden".

Vor der Führung durch die Holzvergasungskraftwerk, stellte Egeler den Anwesenden, den am 5.Mai gegründeten Arbeitskreis im Bereich der Holzvergasung vor. Dieser macht es sich zur Aufgabe weiter an der Marktfähigkeit von der Biomassevergasungsanlagen zu arbeiten aber auch Kommunen, Firmen sowie Privatleuten, bei der Anschaffung von Holzvergasungsanlagen, beratend und unterstützend zur Seite zu stehen.

Holzvergasungsanlage "zum Anfassen"

Das Highlight des Fachgespräches war die abschließende Führung durch das Holzvergasungskraftwerk. Die großen Anlagen, aber auch die feinen Meßgeräte wurden dabei ganz genau von den Besuchern unter die Lupe genommen. Mitarbeiter der Stadtwerke und die Vertreter der C.A.R.M.E.N. e.V. standen hierbei für Fragen zur Verfügung.

Pressemeldung Stadtwerke Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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