Unfall: Fahrer aus Bruckmühl unschuldig

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Der schwere Unfall in München/Ramersdorf

München/Bruckmühl - Ein 55-jähriger Bruckmühler, der im Verdacht stand, in München einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, ist entlastet. Die neuen Erkenntnisse der Polizei.

Tödlicher Unfall in Ramersdorf

Der schreckliche Verkehrsunfall, der in der Nacht auf Samstag, 22. Oktober, einen Mann in den Tod riss und vier Menschen schwer verletzt zurück ließ (Polizei-Pressemitteilung vom 23.10.2011), ist aufgeklärt. Allerdings stellt sich der Unfallhergang nach neuesten Erkenntnissen der Polizei nun völlig anders dar als ursprünglich angenommen.

Wie die Münchener Verkehrspolizei jetzt mitteilte, war der 55-jährige Bruckmühler, der an jenem Abend noch bis zirka 1 Uhr nachts in einer Münchner Bank arbeitete, nicht der Verursacher des Horrorunfalls. Vielmehr befand sich der Jurist in seinem BMW-Firmenwagen völlig ordnungsgemäß auf dem Heimweg in Richtung A8. Dies ergab nun ein von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenes Gutachten.

Auf dem Mittleren Ring, an der Kreuzung Innsbrucker Ring und Ottobrunner Straße, stieß der 55-Jährige mit dem Honda eines 28-Jährigen zusammen. Der Honda, der mit vier Männern besetzt war, war laut Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit bei Rotlicht in die Kreuzung gerast. Der BMW überschlug sich daraufhin mehrfach und kam erst auf dem Dach liegend wieder zum Stehen. Der Bruckmühler starb noch an der Unfallstelle. Die schwer verletzten Insassen des Honda mussten von der Feuerwehr München aus dem Wrack befreit werden.

Der 55-jährige Bruckmühler hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder.

zip/Oberbayerisches Volksblatt

Pressebericht der Polizei München zum neuen Sachverhalt im Wortlaut (Nachtrag zum 23.10.2011):

"Am Samstag, 22.10.2011, gegen 01.10 Uhr, kam es an der Kreuzung Ottobrunner Straße / Innsbrucker Ring zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger BMW-Fahrer stieß mit einem 28-jährigen Hondafahrer zusammen und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen, dessen Ergebnis nun vorliegt. Der beauftragte Gutachter kam zu dem Schluss, dass nicht, wie zunächst angenommen der durch den Unfall tödlich verletzte BMW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Ottobrunner Straße befuhr und das Rotlicht missachtete, sondern der 28-jährige Hondafahrer. Der Begutachtung zufolge fuhr der BMW-Fahrer den Innsbrucker Ring in südwestlicher Richtung und fuhr in den Kreuzungsbereich bei Grünlicht ein."

Quelle: rosenheim24.de

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