Schule fertig? Und was dann?

IHKjobfit! – Große Ausbildungsmesse in Rosenheim

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Auf der IHKjobfit! Rosenheim

Rosenheim - Den Schulabschluss in der Tasche - und was kommt dann? Diese Frage stellen sich jährlich wieder Tausende von Schülerinnen und Schüler aus Rosenheim und der Umgebung. Hilfe bietet am 20. Mai die große Ausbildungsmesse IHKjobfit! im KUKO, die von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) veranstaltet wird.

Hier können interessierte Schüler ausprobieren, was ihnen gefällt.

Hier werden die kommenden Azubi-Jahrgänge schon im Vorfeld bei der Berufswahl unterstützt, um ihnen so einen optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Über 100 renommierte Ausbildungsbetriebe, Verbände und Berufsschulen stellen an diesem Tag viele verschiedene Berufsbilder und duale Studiengänge aus den unterschiedlichsten Branchen vor.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler – gerne mit ihren Eltern sowie alle, die sich für die duale Berufsausbildung oder ein duales Studium interessieren.

Das Programm der IHKjobfit!

Hier entsteht das perfekte Bewerbungsfoto: das Profi-Fotoshooting auf der IHKjobfit!

An den Messeständen gibt es die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit Azubis, Ausbildern oder Personal-Chefs des favorisierten Unternehmens zu reden. Daneben gibt es viele ganztägige Programmpunkte, wie ein kostenloses Profi-Fotoshooting für Bewerbungsbilder, Style-Beratung fürs Vorstellungsgespräch, Bewerbungsmappen-Check und Workshops.

Style-Beratung
Tipps von Fachleuten für das richtige Styling fürs Bewerbungsgespräch: Was passt zu dir? Wie willst du in Erinnerung bleiben? Wie kleidest du dich angemessen, ohne dich zu "verkleiden"?

Profi-Fotoshooting
Selfie oder zugeknöpft mit Anzug und Krawatte? Unsere Profi-Fotografen zeigen beim kostenlosen Fotoshooting, wie das perfekte Bewerbungsfoto aussieht.

Bewerbungscheck
Wie wirkt die Bewerbung auf andere? Auf was achten die Unternehmen? Experten prüfen deine Unterlagen und geben dir wichtige Tipps für die Bewerbung.

Info-Point für Eltern
"Wie kann ich meine Tochter/meinen Sohn bei der Berufswahl unterstützen?" Vorträge und individuelle Beratungen für Eltern.

Beratung zum Dualen Studium
Wann und für wen ist ein Duales Studium sinnvoll? Was ist beim Dualen Studium zu beachten?

Individuelles Berufscoaching

In diesem Jahr ebenfalls neu auf der Messe: ein individuelles Berufscoaching. Coaches helfen den interessierten Jugendlichen, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt und bereiten sie optimal auf die Besuche bei den Ausstellerständen vor.

Special-Act: YouTube Star Flowest treffen!

YouTube-Star Flowest auf der IHKjobfit! Ingolstadt - am 20. Mai ist Flowest in Rosenheim!

Jugendliche können YouTube-Star Flowest live auf der IHKjobfit! erleben. Er verrät, warum er sich für eine IHK-Ausbildung entschieden hat und berichtet, wie er auch weiterhin (neben der Karriere als YoutubeStar) in seinem gelernten Beruf arbeitet und wie sein Leben als YouTuber nun volle Fahrt aufnimmt.
Das Beste: Beim Gewinnspiel auf der Messe gibt es Meet & Greet Sessions mit ihm zu gewinnen. Nähere Infos am Messetag!‎ Hier geht's zum Interview mit Flowest!

Tipp: Kostenfrei online anmelden und Freigetränk sichern

Auf ihkjobfit.de finden Interessierte Infos zu allen teilnehmenden Unternehmen, vorgestellten Ausbildungsberufen und vieles mehr. Außerdem winkt mit der Vorab-Anmeldung ein erfrischendes Freigetränk vor Ort. 

Der Messeeintritt ist kostenfrei.

Alle Eckdaten auf einen Blick:

  • IHKjobfit! – Ausbildungsmesse für Schüler
  • am Samstag, 20. Mai 
  • von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
  • im KUKO Rosenheim (Kultur- und Kongresszentrum, Kufsteiner Str. 4, 83022 Rosenheim)
  • Der Eintritt ist frei!

Alle Infos zur Messe und Online-Anmeldung: ihkjobfit.de/rosenheim

Interview mit YouTuber Flowest: Der Faktor Leidenschaft

YouTube-Star Flowest

YouTuber Flowest im Interview mit der IHK München über Ausbildung, YouTube-Hobby und Dinge, die junge Menschen von ihrem Job erwarten - und was Unternehmen tun müssen, um sich für die YouTube-Community attraktiv zu machen.

IHK München: Die Wirtschaft sucht verzweifelt nach Talenten. Welches Talent braucht man als YouTuber?

Flowest: Ich glaube, dass es dieses Talent nicht gibt. Jeder macht da so sein eigenes Ding, die eine machen Gaming-Videos, andere Comedy. Ich fühle mich auch nicht als der geborene YouTuber. Ich hab das einfach ausprobiert. Du musst das machen, was dir Spaß macht. Den Erfolg kannst du nicht planen. Da braucht es viel Glück.

Wird die IHK auf der IHKjobfit! eines Tages den Ausbildungsberuf YouTuber vorstellen? Mit Praxisteil und in der Berufsschule Blockunterricht?

(Lacht) Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich wüsste auch nicht, wie man das lernen sollte. Jeder drückt sich als YouTuber so aus, wie er will. So blöd das klingt: Man hat es im Blut oder nicht. Was am ehesten ginge, wäre eine Schauspieler-Ausbildung. Aber die gibt es ja schon.

Entscheidet also doch das Talent?

Ich würde es eher Gespür oder Gefühl nennen. Es geht auch nicht ums Geld. Die Zuschauer merken das sofort, wenn man nicht mit Leidenschaft oder Spaß dabei ist.

Dein Motiv war als nicht das große Geld?

Nein, das darf es keinesfalls sein. Es ist ein tolles Hobby, das ich mit vielen Menschen teile.

Wie sieht Dein YouTube-Konzept aus?

Ich habe verschiedene Konzepte, Wenn ich auf Reisen bin, filme ich meine Eindrücke. Mit einem Kumpel zusammen habe ich ein eigenes Studio. Dort planen, schneiden und drehen wir den Großteil unserer Videos. Es ist ein Mix aus Comedy und Lifestyle, ich bin da sehr flexibel.

Schaust Du Dir andere YouTuber an?

Klar, das machen wir alle. Das Schöne an dem Hobby ist, man hat nicht nur seinen eigenen Kanal. Auf Autogramm-Stunden, Netzwerk-Partys und Messen lernt man viele Leute kennen. Danach schaue ich sofort, was die auf YouTube machen. Das gibt mir natürlich auch Inspiration für eigene Sachen.

Hast Du eine Ausbildung gemacht?

Ja, ich bin 2013 nach dem Schulabschluss den klassischen Weg gegangen. Über Alternativen und andere Wege habe ich zwar schon immer nachgedacht, allerdings wollte ich mich erst mal absichern. Mit YouTube verdiene ich natürlich Geld, allerdings mache ich das derzeit nur nebenbei.

Hat die Ausbildung Spaß gemacht?

Ja, ich habe Mediengestalter gelernt. Hobby und Beruf ergänzen sich bei mir sehr gut. Der Betrieb, der mich ausgebildet hat, hat mich fest angestellt. Ich habe das nie bereut. Jeder Arbeitstag läuft anders. Das ist genau die Herausforderung, die ich brauche.

Als YouTuber hast Du eine Vorbild-Funktion. Hast Du darüber schon nachgedacht?

Ja, absolut. Für junge Heranwachsende bist du automatisch so etwas wie der große Bruder. Die warten auf mein wöchentliches Video – und mir ist klar, dass das, was ich im Video mache, auf die Zuschauer abfärbt. Ich überlege mir daher schon sehr genau, was ich in meinen Sketchen sage: Schimpfwörter, vulgäre und obszöne Sachen – das geht gar nicht.

Empfiehlst Du anderen Jugendlichen, eine zur Ausbildung zu machen?

Ja, nur auf den YouTube-Erfolg zu setzen, wäre Wahnsinn. Es gibt Millionen von YouTubern auf der Welt. Jede Woche kommen neue hinzu, die Trends wechseln auch rasend schnell. Nur ein ganz kleiner Teil hat es geschafft, davon wirklich zu leben. Der Zufall entscheidet, wenn es wirklich klappt. Natürlich entwickelst Du als YouTuber Fähigkeiten. Man ist da Schauspieler, Kameramann und Regisseur gleichzeitig. Das nützt aber nichts, wenn die Abo-Zahlen nicht steigen – und man dringend Geld verdienen muss. Eine abgeschlossene Ausbildung wirkt da sehr beruhigend.

Konzerne wie die Telekom kaufen sich YouTuber für das Marketing ein. Bietet sich auch für normale Unternehmen eine Zusammenarbeit mit YouTubern an?

Also grundsätzlich ist YouTube schon eine komplett andere Welt. Als Chef muss ich mich darauf zu bewegen. Ich muss überlegen, ob ein Gamer oder ein Comedian zu meinem Unternehmen und meinen Produkten passt. Und bloß nicht förmlich werden! Für die Arbeit mit einem YouTuber sollte das Unternehmen selbst schon einigermaßen locker drauf sein. Einige YouTuber haben ein eigenes Management. Da läuft es wieder anders. Dann kommt es darauf an, wie man kommuniziert, wie die Leute in dem Unternehmen ticken und ob man dem YouTuber ein cooles Angebot macht.

Die Wirtschaft interessiert sich brennend dafür, wie die Jugend heute tickt. Stimmt die Einschätzung der Jugendforscher, dass Geld nicht mehr das einzige Kriterium für die Berufswahl ist?

Das trifft voll zu. Ich habe nicht auf das Geld geschaut. Ich habe vor der Ausbildung Praktika gemacht. Ein Praktikum hat sich angefühlt wie Arbeit, das andere wie ein Hobby. Dieses Gefühl ist wichtig dafür, welchen Job man macht.

Was müssen Chefs heute tun, um Leute in Deinem Alter für ihr Unternehmen zu begeistern?

Gut ist natürlich, wenn man sich mit dem Sinn des Unternehmens identifizieren kann. Ganz wichtig ist die Stimmung, die in der Firma herrscht. Der Betrieb, in dem ich jetzt arbeite, ist für mich wie eine zweite Familie. Wir gehen nach der Arbeit auch mal gemeinsam auf ein Bier.

Die Fragen stellte Martin Armbruster, Redakteur „Wirtschaft aktuell“ der IHK für München und Oberbayern.

YouTube-Star Flowest:

IHK für München und Oberbayern/fn

Quelle: rosenheim24.de

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