Initiative: Bahnhofsbunker soll weg

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Rosenheim - Der alte Bunker soll weg und der Bahnhof zu einem modern gestalteten Verkehrsknotenpunkt werden: So will es die Initiative "Bürgerbeteiligung – Zukunft Rosenheim".

Unter dem Namen „Bürgerbeteiligung – Zukunft Rosenheim“ hat sich eine Initiative gebildet, die sich für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes engagiert und die Bürger – auch durch Unterschriftenlisten - einbeziehen möchte. Seit der Landesgartenschau hat sich Rosenheim in vielen Bereichen sehr positiv verändert. Nun steht Rosenheim vor neuen, großen Herausforderungen, um sich den Aufgaben der Zukunft stellen zu können.

Ein Baustein dazu ist die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, der zur Zeit kein wirklich schöner Eingangsbereich in die Stadt ist – nicht zuletzt durch den Weltkriegsbunker, der sich dort noch immer erhebt und für dessen Erhalt es Befürworter gibt. Die Initiative „Bürgerbeteiligung – Zukunft Rosenheim“, in der der Verein City-Management Rosenheim e.V., der Handelsverband Bayern – Ortsgruppe Rosenheim, die IHK für München und Oberbayern – Geschäftsstelle Rosenheim, die Interessengemeinschaft Innstraße e.V., die Werbegemeinschaft Bahnhof Rosenheim und der Wirtschaftliche Verband für Stadt und Landkreis Rosenheim e.V. zusammengeschlossen sind, hält dies für falsch. „Ziel muss es vielmehr sein, den Rosenheimer Bahnhofsvorplatz zu einer modernen Verkehrsdrehscheibe zu machen. Dazu muss er ausreichend Platz bieten für alle Verkehrsformen, die für Bahnreisende und Besucher des Bahnhofs und der Innenstadt wichtig sind: für Autos zum Abholen und Bringen der Menschen einschließlich der Taxen, für Fahrräder und auch für Fußgänger. Außerdem soll der Vorplatz Knotenpunkt für Autobusse werden“, so City-Management-Geschäftsführer Günter Boncelet.

Um das zu erreichen, müsse der Kriegsbunker endlich entfernt werden. „Das ist auch unter ökologischen Gesichtspunkten eine sinnvolle Option, weil die Stadt mehr neue Bäume pflanzen wird, als beim Entfernen des Kriegsbunkers weichen müssen“, betonte Rainer Pastätter, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Bahnhof Rosenheim. Die Initiative, deren Trägerverbände viele hundert Mitglieder zählen, wird für diese Forderung ab sofort eine umfangreiche Unterschriftenaktion starten. „Außerdem erinnern wir daran, dass die vorliegenden Umbaupläne in zahlreichen Sitzungen mit umfangreichen Beteiligungsverfahren besprochen und abgestimmt wurden. Alleine für Fahrräder sind darin über 1000 Stellplätze vorgesehen. Aber für ein gutes und zügiges Abholen und Bringen von Fahrgästen muss auch dem Auto – einschließlich der Taxen – eine wichtige Rolle eingeräumt werden“, so Reinhold Frey, der Vorsitzende des Wirtschaftlichen Verbands.

Die meisten Geschäfte, die sich an der Unterschriftenaktion beteiligen und auch die Info-Stände der Initiative werden durch ein entsprechendes Plakat zu erkennen sein. Alle Bürger, die die Meinung der Initiative teilen und unterstützen wollen, können dies auch auf einer Petitionsplattform im Internet tun.

Pressemitteilung Initiative „Bürgerbeteiligung – Zukunft Rosenheim“

Quelle: rosenheim24.de

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