Aufwendige Verladung für Spezialtransport

Weihnachtsbaum trat Reise an

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die aufwendige Verladung der Fichte auf den Schwertransporter.

Inzell - Eine Inzeller Mammut-Fichte lagerte nun einige Tage auf einem Schwertransporter an der Max-Aicher- Arena und wartete darauf, dass sie am heutigen Dienstag die Fahrt nach Frankfurt antritt.

Sie ist dazu bestimmt, den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu schmücken. Einen ganzen Tag nahm die Fällung und Verladung sowie der Transport zum Zwischenlagerplatz in Anspruch.

Ein Reporter von chiemgau24 ist vor Ort und wird weiter aus Inzell berichten!

Um sieben Uhr früh rückte der Inzeller Bauhof mit fünf Mann zur Fällung des Weihnachtsbaumes im Privatwald im Wandergebiet Falkensee-Krottensee an. Unterstützt wurde er von Männern der Frankfurter Feuerwehr. Zwei Schwerlastkräne der Inzeller Kranfirma Kastner waren im Einsatz. Ein Spezial-Schwertransporter der Firma Huber aus Harpfing bei Schnaitsee stand bereit zur Verladung.

Ein Frankfurter Feuerwehrmann befestigte das Sicherungsseil des Krans in den Wipfeln des Baums. Dieser ist sieben Tonnen schwer und 29 Meter lang.

Dann konnte der ausgebildete Forstfacharbeiter Reinhard Koch den Baum mit der Motorsäge umschneiden. Der Kran hob den tonnenschweren Baum hoch. Mit Hilfe des zweiten Krans wurde die Fichte auf den Schwertranporter gehievt. Nun begann für die Männer die mühevolle Arbeit, die Äste zusammenzubinden. Die erste Fahrt des Baumes führte rund um den Falkenstein und über die Zwing zur Max- Aicher-Arena.

Der Schwertransporter mit dem Weihnachtsbaum wird heute auf der Bundesstraße B306 von der Polizei bis zur Autobahneinfahrt begleitet und von dort mit einem Begleitfahrzeug aus Inzell mit Warnleuchten bis nach Frankfurt befördert. Bürgermeister Martin Hobmaier und Touristik-Geschäftsführer Gerhard Steinbacher übergeben den Baum dann an die Stadt Frankfurt. "Die Zusammenarbeit Frankfurt-Inzell verlief sehr gut", berichtet Steinbacher erfreut.

Übrigens waren auch zu früheren Zeiten Weihnachtsbäume aus Inzell von großen Städten sehr gefragt: Der frühere Inzeller Kurdirektor Willi Preinfalk erinnert sich, dass die Inzeller dreimal in Frankfurt und zweimal in Recklinghausen einen Christbaum aufstellten. Meist reisten die Trachtler und die Musikkapelle aus Inzell mit und richteten vor den begeisterten Städtern einen zünftigen Heimatabend aus. "Das war eine Gaudi", erzählt Preinfalk schmunzelnd.

vm/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser