60 Fahrgäste entkommen Feuerhölle

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Irschenberg - Das hätte auch mit einer Katastrophe enden können. Ein Bus brannte in der Nacht auf der A8 total aus - es herrschte dreieinhalb Stunden Chaos. *NEUE Fotos*

In der Nacht auf Sonntag, kurz vor 1 Uhr, erreichten die Autobahnpolizei Holzkirchen mehrere Mitteilungen über einen brennenden Bus. Der 39-jährige Busfahrer des Doppelstockbus aus den Niederlanden hatte glücklicherweise noch rechtzeitig die Flammen erkannt, die aus dem Motorenbereich schlugen und hielt auf der A8, Fahrtrichtung München, im Bereich der Leitzachsenke an. Die 60 Fahrgäste konnten sich ohne Verletzungen in Sicherheit bringen.

Schnell griffen die Flammen auf den gesamten Bus über. Die Feuerwehren aus Irschenberg,Weyarn, Miesbach und Parsberg mit etwa 60 Einsatzkräften konnten das fast vollständige Ausbrennen des Busses nicht verhindern. Die Bergung gestaltete sich aufgrund der Instabilität schwierig. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen dafür, den ausgebrannten Bus durch den Abschleppdienst im Bereich der vollgesperrten Autobahn entgegen der Fahrtrichtung den Irschenberg „hinaufzuschieben“.

Reisebus brennt aus

Feuerhölle am Irschenberg

Man versuchte den Transportweg möglichst kurz zu halten, da das Wrack drohte, in Einzelteile zu zerfallen. Die Vollsperrung und Ausleitungsmaßnahmen dauerten rund dreieinhalb Stunden bis 4.30 Uhr. Aufgrund des sehr geringen Verkehrsaufkommens hielt sich der Rückstau in Grenzen. Für die Fahrgäste bedeutete dies ein trauriges Ende eines Skiurlaubs. Fast das gesamte Gepäck einschließlich der Skiausrüstung im Heckträger wurde ein Raub der Flammen. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mindestens 300.000 Euro.

Pressemeldung APS Holzkirchen/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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