Sie handelten auch mit Steroiden und Wachstumshormonen

Jahrelang gedealt: Drei Drogenhändler angeklagt

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Sie sollen mit verbotenen Mitteln aus Südostasien und dem Baltikum gehandelt haben. Deswegen müssen sich zwei Männer und eine Frau seit heute vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten.

Schweinfurt - Sie sollen mit verbotenen Mitteln aus Südostasien und dem Baltikum gehandelt haben. Deswegen müssen sich zwei Männer und eine Frau seit heute vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten.

Es geht um insgesamt 43 Fälle, in denen der Hauptangeklagte (52) anabole Steroide, Wachstumshormone und andere Substanzen in Verkehr gebracht oder mit ihnen gehandelt haben soll. Ihm wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren verbotene Medikamente aus China, Hongkong, Litauen und Lettland bestellt zu haben. Anschließend soll er sie in der Fitness- und Bodybuilder-Szene in und um Schweinfurt weiterverkauft haben. Laut Anklage bestellte er Substanzen im Wert von insgesamt rund 100 000 Euro.

Um seine Spuren zu verwischen, hatte der 52-Jährige demnach einen 48 Jahre alten Komplizen. Er soll für ihn Überweisungen getätigt und Pakete entgegengenommen haben. Geld soll der Hauptangeklagte ihm dafür nur in einem Fall gezahlt haben - vor allem habe er ihm Dopingmittel zum Einkaufspreis überlassen. Schließlich sollen die beiden noch die Freundin des 48-Jährigen einbezogen haben. Das Gericht hat für den Prozess vier Verhandlungstage angesetzt.

dpa/lby

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