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Kastner sollte am Donnerstag wieder vor Gericht stehen

Nächster Akt im Rechtsstreit um das Jodl-Grab fällt aus

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Der Aktionskünstler Wolfram Kanstner ist wegen Sachbeschädigung angeklagt

München/Chiemsee - Und fast monatlich grüßt das Murmeltier... Aktionskünstler Wolfram Kastner sollte eigentlich einmal mehr vor Gericht stehen. Am Donnerstag war der Prozess um das Jodl-Grab vor dem Amtsgericht München angesetzt, doch der Termin fällt aus.

Rund 4.000 Euro Schadensersatz soll Aktionskünstler Wolfram Kastner an einen Neffen der Witwe des Kriegsverbrechers Alfred Jodl zahlen. Kastner hatte im Rahmen einer Kunstaktion das Scheingrab des Nazigenerals auf der Fraueninsel im Chiemsee beschmiert. Nun wirft der Nachkomme dem Künstler Sachbeschädigung vor und fordert Schadenersatz für Putz- und Reinigungsarbeiten am Grab.

Der Prozess sollte eigentlich am achten Juni um neun Uhr am Amtsgericht München beginnen, doch der Termin fällt wegen Krankheit des Richters aus. Wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin feststeht.

Nicht der erste Prozess

Unter anderem wegen Schmierereien am Grab des Wehrmacht-Generals, stand der Aktionskünstler Wolfram Kastner bereits vor Gericht. Der Streit landete vor dem Landgericht München I, wo Kastner eine Niederlage erlitt.

Unter anderem wegen Sachbeschädigung und Diebstahl musste sich Wolfram Kastner vor dem Amtsgericht Rosenheim verantworten. Aus seiner Sicht hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen:

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