Ein Jubiläumsgast zum Endspurt

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Rosenheim - Fünf Tage vor dem Ende der Ausstellung „Chiemsee. Künstler.Leben und immerfort die Sehnsucht“ konnte die Städtische Galerie Rosenheim heute den 10.000sten Besucher begrüßen.

Der Jubiläumsgast war Dr. Peter Mohr aus Bad Aibling mit seiner Ehefrau Elfriede. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer überreichte ihm einen Blumenstrauß, die Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim Monika Hauser schenkte dem Jubiläumsgast – passend zur Ausstellung – ein Alpen-Memory und einen Becher mit der Aufschrift „Heimat“.

Peter und Elfriede Mohr, die nach 20 Jahre in China erst vor zwei Jahren wieder nach Bad Aibling gezogen sind, haben einen ganz besonderen Bezug zu der Ausstellung: „Einen Teil unserer Hochzeitsreise haben wir vor vielen Jahren auf der Fraueninsel verbracht. Die Fraueninsel und der Chiemsee haben also schon immer eine wichtige Rolle in unserem Leben gespielt.“ Von der Ausstellung hatten sie durch Fernsehberichte erfahren. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer freute sich über den großen Erfolg der Ausstellung und den besonderen Jubiläumsgast. Denn nur wer seine Wurzeln kenne, könne auch die Fremde wirklich genießen, so die Oberbürgermeisterin.

Wer die Ausstellung „CHIEMSEE.KÜNSTLER.LEBEN….und immerfort die Sehnsucht“ noch besichtigen will, muss sich sputen: am Sonntag, dem 28. November schließt sie um 19:00 Uhr die Pforten für die Besucher. „Wer sie nicht anschaut, hat einiges verpasst“, sagt die Leiterin der Galerie, Monika Hauser. „Viele unserer Exponate stammen aus Privatsammlungen und sind zum ersten und letzten Mal in Rosenheim zu sehen.“ Zu den einzigartigen und sehenswerten Gemälden gehört auch das Monumentalwerk von Hermann Koch „Begräbnis einer Klosterschwester auf Frauenchiemsee“. Das 2 x 3,5 Meter große Gemälde ist normalerweise im Mittelrhein-Museum in Koblenz zu sehen. Doch weil es erst vor kurzer Zeit restauriert und der dortigen Bevölkerung anschließend gezeigt wurde, konnte sich die Städtische Galerie Rosenheim das Bild ausleihen. Nach der Ausstellung wird es auf Dauer in Koblenz sein. Zu bestaunen sind in der Ausstellung auch Werke von Leo Putz, Maximilian Haushofer, Heinrich Bürkel, Franz von Stuck und anderen renommierten Chiemsee-Malern. Mit Inszenierungen, Originalexponaten aus dem Alltagsleben und seltenen Dokumenten führt die Ausstellung in neun Räumen durch die Epochen des künstlerischen Schaffens am Chiemsee

Am letzten Wochenende der Ausstellung bietet die Städtische Galerie verlängerte Öffnungszeiten und zusätzliche Führungen an. Am Samstag, den 27. November gibt es um 15 Uhr, am Sonntag, den 28. November – neben den bereits regulären Führungen um 14 Uhr und 15.30 Uhr – zusätzlich um 11:00 Uhr ein Führung. An diesem letzten Wochenende bleibt die Ausstellung zudem bis 19:00 Uhr geöffnet.

Städtische Galerie Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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