"Wir brauchen den Feuerwehr-Nachwuchs!"

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Kreisjugendwart Rupert Maier (links) und Kreisbrandrat Werner Huber würden gerne noch mehr Jugendliche für die Feuerwehr begeistern.

Landkreis - Für die Feuerwehr gibt es immer mehr zu tun - aber vor allem die jugendlichen Bewerber wurden weniger. Das soll sich ändern.

Der Startschuss für die zweite Stufe der bayernweiten Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. ist gefallen. Diesmal richten sich die Aktionen speziell an 12- bis 18-Jährige, die als Nachwuchs für das Ehrenamt gewonnen werden sollen.

Mit der Frage "Ich bin dabei. Wo bleibst Du?" werden die Kinder und Jugendlichen direkt angesprochen - und so ihr Interesse für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr geweckt. "Wir sind uns sicher, dass die Jugend von heute nicht nur vor dem Fernseher oder Computer hocken will", so LFV-Vorsitzender Alfons Weinzierl. "In Bayern gibt es rund 49.400 junge Menschen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und ihr bei der Feuerwehr nachkommen. Dieses Engagement ist gelebter Dienst am Nächsten – und unabhängig vom Alter möglich."

Kampagne in Neuötting vorgestellt

Neue Imagekampagne der Feuerwehr

"Die Arbeit der Feuerwehr wird immer umfangreicher, aber in den letzten Jahren sind immer weniger junge Leute zur Feuerwehr gekommen", so Altöttings Kreisbrandrat Werner Huber. "Seitdem wir die erste Imagekampagne 2011 gestartet haben, kamen wieder deutlich mehr Jugendliche zu uns." In Neuötting wurde zum Fototermin geladen, um die Kampagne auch im Landkreis bekannter zu machen. Dabei waren auch einige junge Feuerwehrler. Der Tag der offenen Türe hat fast allen die Welt der Feuerbekämpfer näher gebracht. Diesen Effekt soll auch die diesjährige Kampagne zeigen.

"Feuerwehr entwickelt Persönlichkeit"

Die Kampagne soll auch an die Eltern der bayerischen Jugendlichen eine wertvolle Erkenntnis vermitteln: Eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr bringt den Kindern auch für ihre persönliche Entwicklung viel Positives. Dort werden nicht nur technisches Verständnis, sondern auch wichtige Werte und soziale Kompetenzen vermittelt.

Weitere Infos gibt es unter www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de

Pressemitteilung Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V. / red is24/tj

Quelle: innsalzach24.de

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