Er brachte Syrer bei Kiefersfelden über die Grenze

Dieser Flüchtlingshelfer nahm sein Ehrenamt zu wörtlich

Kiefersfelden/A93 – Die Bundespolizei hat am Dienstag auf der A93 einen Deutschen festgenommen. Er wird beschuldigt, in seinem Wagen vier syrische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Er gab sich jedoch ahnungslos:

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten ein Auto mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Seine vier Mitfahrer hatten keine Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei. Laut eigenen Angaben handelt es sich um ein syrisches Ehepaar mit seinen beiden Söhnen

In der Rosenheimer Dienststelle äußerte die Familie ein Schutzersuchen und wurde an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Der Fahrer, der in seiner Freizeit als Flüchtlingshelfer arbeitet, wurde bei der Bundespolizei vernommen. Dort behauptete er, trotz der Kenntnisse aufgrund seines Ehrenamtes angenommen zu haben, dass die Syrer legal nach Deutschland reisen dürften. Den 35-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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