Bundespolizei stoppt Schleuser auf der A93 Höhe Kiefersfelden

Nur "zufällig" über die Grenze gekommen

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A93 / Kiefersfelden – Die Bundespolizei ermittelt gegen drei mutmaßliche Schleuser, die am Mittwoch, 21. Dezember, festgenommen werden konnten. 

In den Morgenstunden überprüften Bundespolizisten in der Kontrollstelle auf der A93 bei Kiefersfelden die Insassen eines in Italien zugelassenen Autos. Am Steuer saß eine 34-Jährige, die sich ordnungsgemäß mit ihren italienischen Dokumenten ausweisen konnte. 

Im Fond des Wagens befanden sich vier ausländische Personen, die ohne ausreichende Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik unterwegs waren. Lediglich ein 28-jähriger Mann aus Nigeria bekundete Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland. Er konnte an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden. 

Den anderen mutmaßlich Geschleusten verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Sie wurden den österreichischen Behörden überstellt. Die Italienerin mit Wohnsitz in Berlin wird sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten müssen.

Syrer ohne gültige Papiere 

Vier syrische Staatsangehörige wurden in Kiefersfelden einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten fest, dass zwei von ihnen keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt im Bundesgebiet hatten. 

Auf Nachfrage gaben der 31-jährige Fahrer und seine 22 Jahre alte Beifahrerin an, nur zufällig über die deutsch-österreichische Grenze gekommen zu sein, da sie sich schlicht nicht auskennen würden. Gegen beide wird wegen Schleuserei ermittelt. Ihre Landsleute mussten noch am selben Tag die Rückreise nach Österreich antreten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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