Seit 9 Uhr in Kufstein in Betrieb

Pförtnerampel verfehlt am ersten Tag ihre Wirkung

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Kiefersfelden/Kufstein - Am Vormittag ist die heiß diskutierte sogenannte "Pförtnerampel" in Kufstein in Betrieb genommen worden, die den Mautausweichverkehr zurück auf die A93 zwingen soll. Eine erste Bilanz:

Am Samstag, dem Hauptreisetag in die österreichischen Wintersportgebiete, wurde erstmals um 9 Uhr durch Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel eine Ampel in Betrieb genommen, die den Mautausweichverkehr, der sich bisher durch Kiefersfelden und Kufstein gewälzt und dort zu kilometerlangen Staus geführt hat, wieder zurück auf die Autobahn zwingen soll. 

In einer genau ausgeklügelten Schaltphase soll die an der Staatsstraße unmittelbar vor der Ortseinfahrt in Kufstein installierte sogenannte "Pförtnerampel" den Verkehr zum Halten und die Fahrzeuglenker zum Umdenken animieren. Doch auch noch in den späten Morgenstunden zeigte die Maßnahme noch keine Wirkung, da der Verkehr, wohl auch wegen der starken Schneefälle, bisher weit hinter den Befürchtungen geblieben ist.

Pförtnerampel in Betrieb genommen

Der Stau bildete sich aber auf der Gegenfahrbahn in Richtung Kiefersfelden, denn die Grenzkontrollen auf der Bundesautobahn produzieren kilometerlange Autoschlangen, die die Verkehrsteilnehmer durch eine Umfahrung über Kufstein und Kiefersfelden zu umgehen versuchen. Doch das ist auch keine Lösung, denn das Grenzdorf ist nun eine einzige Stauzone. 

hko

Quelle: rosenheim24.de

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