Nach schweren Wakeboard-Unfall in Kiefersfelden

Gutachter findet keine Mängel an der Wassersportanlage 

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Kiefersfelden - Nach dem schweren Unfall an der Wassersportanlage am Hödenauer See, wurde diese durch einen Gutachter auf ihre Sicherheit hin geprüft.

Pressemitteilung der Betreibergesellschaft Wetsports GmbH

Nach dem tragischen Wakeboard- Unfall am Montag dem 29. Mai, bei dem ein geübter Wakeboard- Fahrer aus Tirol bei einem Sprung über eine kleine Rampe, durch einen, nach mehreren Zeugenaussagen, Fahrfehler schwer gestürzt ist, wurde heute bei einer eingehende Prüfung des beauftragten Gutachters keine technischen Mängel an der Seilbahn oder der Technik festgestellt. 

Auch die Rampe befindet sich in einwandfreiem Zustand. Laut Aussage der Polizei und der Ehefrau des Verunglückten, ist man vorsichtig optimistisch , da sich dieser auf dem Weg der Besserung befindet. Die Seilbahn wurde durch die Polizei und Staatsanwaltschaft wieder frei gegeben, so dass der normale Betrieb wieder gewährleistet ist. 

Wetsports GmbH als Betreiber der Wasserski- und Wakeboardseilbahn Kiefersfelden wünscht dem Verunfallten und seiner Familie Gute Besserung und schnelle Genesung.

Pressemitteilung Wetsports GmbH

Pressemitteilung der Polizei

Nachdem zuerst ein Ableben des verunglückten Mannes wegen der schweren Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnte, gibt es gute Nachrichten: Der Gesundheitszustand des Mannes ist inzwischen stabil.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der erfahrene Wassersportler ohne Beteiligung weiterer Personen gestürzt und offensichtlich mit dem Kopf auf der Sprungschanze aufgeschlagen. Trotz Schutzhelm erlitt er hierbei erhebliche Kopfverletzungen.

Der 32-jährige Tiroler wurde am 29. Mai beim Wakeboarden auf der Wassersportanlage am Hödenauer See schwer verletzt. 

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der Staatsanwaltschaft die Stilllegung der Anlage verfügt und eine Begutachtung in Auftrag gegeben, die heute erfolgen soll. Sofern sich hier keinerlei Feststellungen ergeben, welche Anlass für weitere Untersuchungen bieten, kann der Betrieb anschließend wieder aufgenommen werden.

Polizeiinspektion Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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