Kindesmissbrauch: Besserer Schutz für Opfer

Berlin/Mühldorf - MdB Mayer weiß, dass Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser geschützt werden sollen. Das Opferschutzpaket wurde auf den Weg gebracht:

Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer unterstützt die bereits vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Sexualstrafrechts. Der Abgeordnete: „Es ist an der Zeit, dass Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser geschützt werden.“

Wie der Heimatabgeordnete hervorhebt, soll die Herstellung und Verbreitung von unbefugt gemachten Nacktbildern unter Strafe gestellt werden , wenn diese Fotos geeignet sind, dem Ansehen der Abgebildeten erheblich zu schaden. Hiervon sind dann auch Bilder erfasst, die nach bisheriger Sichtweise weder Kinderpornografie noch so genannte Posing-Bilder sind. Mayer:“Es darf in Deutschland nicht länger möglich sein, mit Nacktaufnahmen von Kindern und Jugendlichen Geschäfte zu machen. Es darf auch nicht sein, dass ein falsches Foto das Leben eines Menschen zerstört.“

Zudem wird die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte zu Minderjährigen im Internet strafbar. Damit schließt die große Koalition eine Schutzlücke, die zu Lasten der Kinder und Jugendlichen bestand. Künftig können weitaus mehr Sexualstraftäter zur Rechenschaft gezogen werden als bisher. Durch das Internet erhalten bestimmte Delikte eine neue Dimension.

Zudem wird die Verjährungsfrist für Sexualstraftaten verlängert und das maximale Strafmaß für den Besitz von kinderpornografischem Material von zwei auf drei Jahre erhöht.

Pressemitteilung MdB Stephan Mayer

In Rosenheim kam es im August zu einem sexuellen Übergriff auf einen Jungen, andere Kinder wurden in verdächtiger Art und Weise angesprochen. Erst unlängst passiert dies wieder, ob es sich aber um ein und denselben Mann handelt, ist weiterhin unklar. Klar ist jedoch: Die Eltern haben Angst und wissen oft nicht, wie sie ihr Kind schützen können.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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