Kletter-Einsatz an der Hörndlwand

Bergwacht Ruhpolding rettet 32-Jährige aus senkrechtem Fels

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Christoph 14 setzt einen Bergretter an der Hörndlwand ab

Ruhpolding - Erfolgreiche Rettungsaktion für die Bergwacht Ruhpolding: Eine Frau aus dem Landkreis Traunstein saß am Donnerstagmittag unverletzt, aber verängstigt in der Hörndlwand fest.

Nach der Alarmierung durch die Leitstelle Traunstein flog der Rettungshubschrauber Christoph 14 mit einem Luftretter der Bergwacht Ruhpolding zum Berg. Nach einigen Suchschleifen entdeckte die Besatzung die 32-Jährige in der komplexen Felsstruktur. Weil die Hörndlwand in diesem Bereich mehr als 200 Meter senkrecht abbricht, schied die regional übliche Bergung am Rettungstau aus. Stattdessen setzte der Helikopter den Bergretter am Wandfuß ab und holte einen zweiten Mann als Verstärkung. Beide kletterten dann in Seilschaft zu der verstiegenen Berggeherin, sicherten sie und brachten sie per Abseilfahrt zurück auf sicheren Boden. 

Von dort ging es zu Fuß weiter Richtung Tal. Die Frau aus dem Landkreis Traunstein hatte die „Alte Schmidkunz-Führe“ begehen wollen, eine klassische Klettertour an der Hörndlwand im dritten Schwierigkeitsgrad. In der unübersichtlichen Routenführung war sie jedoch vom eigentlichen Weg abgekommen und in immer gefährlicheres Terrain geraten. Für den Notruf per Handy war der Mobilfunkempfang zu schwach, per Whatsapp hatte sie jedoch Textnachrichten an einen Freund schicken können. Dieser hatte dann die Rettungskräfte alarmiert.

Pressemitteilung Bergwacht Ruhpolding

Quelle: chiemgau24.de

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