Kontrollen auf der A8 bei Schwarzbach

Menschenhändler bei versuchter Wiedereinreise gestoppt

A8/Schwarzbach – Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der Autobahn Salzburg – München einen verurteilten Menschenhändler festgenommen. Seine Rückkehr nach Deutschland endete hinter Gittern. Auch eine Schweizerin musste mit dem Gang ins Gefängnis rechnen.

In den Morgenstunden stoppten die Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle auf Höhe Schwarzbach einen Reisebus. Bei der Überprüfung der Personalien der Insassen fanden die Beamten heraus, dass der 37-jährige Mazedonier 2002 vom Landgericht Köln wegen Menschenhandels zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt worden war. 

Nachdem er einen Teil seiner Strafe verbüßt hatte, war er in sein Heimatland abgeschoben worden. Aufgrund seiner Wiedereinreise in die Bundesrepublik steht dem Verurteilten ein Gefängnisaufenthalt von 1.034 Tagen bevor. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. 

4.000 Euro oder 80 Tage Gefängnis

Die Zellentür vor Augen hatte auch eine Schweizerin. Wegen Betrugs hatte das Amtsgericht in Saarbrücken eine Geldstrafe in Höhe von 4.000 Euro gegen die 21-Jährige verhängt. Bei ihrer Festnahme konnte sie die Justizschulden nicht begleichen und sollte ins Gefängnis gebracht werden. Der Richter hatte ersatzweise eine 80-tägige Freiheitsstrafe vorgesehen. Diese konnte die junge Frau dank finanzieller Unterstützung ihres Freundes doch noch verhindern und stattdessen die Weiterreise antreten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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