Weihnachten am anderen Ende der Welt

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Der Kraiburger Thomas Schmidt feiert Weihnachten heuer im 18.500 Kilometer entfernten Neuseeland
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Kraiburg - 18.500 Kilometer trennen ihn von seiner Familie. Der Kraiburger Thomas Schmidt feiert Weihnachten heuer in Neuseeland. Was ihm dabei besonders fehlt:

Weihnachten am anderen Ende der Welt: Thomas Schmidt aus Kraiburg wird in diesem Jahr nicht bei seiner Familie sein, wenn das Christkind kommt. Der 21-Jährige ist ausgestiegen, befindet sich derzeit in Neuseeland. Gisborne heißt der Ort, wo er aktuell die Sonne genießt. "Das Wetter ist wunderbar, heute hat es 25 Grad Celsius", schrieb er gestern. "Ich bin nach Neuseeland gekommen, weil ich Lust auf ein Abenteuer hatte und ich später nicht mehr die Zeit für eine solch lange Reise haben werde", erklärt er seinen Trip ins 18500 Kilometer entfernte Neuseeland. "Keiner meiner Freunde konnte mitkommen, da sie einen festen Arbeitsplatz haben. Sie stecken im Alltag fest." Er hat sich mit der Reise einen Traum erfüllt, auch weil er beweisen will, "dass ich auch auf mich selbst gestellt am anderen Ende der Welt gut zurecht komme oder mich irgendwie durchbeiße." Letztendlich will er auch seine mageren Englischkenntnisse ein bisschen verbessern.

Wie läuft Weihnachten in Neuseeland ab? Im Land der Kiwis bringt nicht das Christkind die Geschenke, erzählt Thomas Schmidt, sondern der Weihnachtsmann. Die Bescherung ist nicht am 24. Dezember, also an Heiligabend, sondern erst am 25. Dezember. Er gibt dabei zu: "Jetzt in der Weihnachtszeit vermisse ich meine Familie und besten Freunde am meisten. "Es ist mein erstes Weihnachten, das ich nicht zuhause verbringe und ich stelle mir vor, wie es zuhause gerade sein könnte." In Neuseeland sei es zwar schön, er habe auch schon viele nette und auch hilfsbereite Menschen kennengelernt, "aber es ist nicht das Gleiche, wie Weihnachten mit meinen Lieben zu verbringen". Fast schwingt etwas Heimweh mit, wenn er berichtet: "Die vertraute Heimat mit den Menschen, die man liebt, ist weit weg und man hat keine Hand, an der man sich festhalten kann. Gott sei Dank leben wir in einer Welt mit Internet, sodass Skypen eine gute Alternative bietet, Freunde und Familie zu treffen." 18500 Kilometer Entfernung werden dann zu einem virtuellen Katzensprung.

je/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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