Aufnahmen der Überwachungsvideos ausgewertet

Erster Hinweis auf U-Bahn-Treter von München

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München - Auf der Suche nach drei jungen Männern, die am U-Bahnhof Heimeranplatz eine 38-Jährige die Rolltreppe runtergeschubst und ausgeraubt haben sollen, ist die Kripo möglicherweise einen wichtigen Schritt weiter.

Die Fahnder haben die Aufnahmen der automatischen Überwachungskameras gesichtet. so die Münchner Abendzeitung am Donnerstagabend. Auf den Aufnahmen sind demnach offenbar drei Männer zu sehen, die sich etwa zur Tatzeit im U-Bahnhof aufhielten. Ob es sich tatsächlich um die gesuchten Tatverdächtigen handelt, sei allerdings noch unklar. Der Überfall selbst ist nämlich laut AZ nicht zu sehen, da die Kameras im Zwischengeschoss nicht die Rolltreppe erfassten.

Die 38-Jährige war in der Nacht auf Sonntag am Heimeranplatz unterwegs. Dort stieg sie auf dem Heimweg von einer Weihnachtsfeier auf der Rolltreppe hinunter zu den Bahngleisen. Dort begegnete sie drei Männern. Die Frau fuhr mit der Rolltreppe ins Zwischengeschoss, offenbar waren ihr die Männer nicht geheuer. Oben angekommen machte sie kehrt und fuhr wieder nach unten, so die AZ weiter.

Die Männer kümmerten sich nicht um das verletzte Opfer, sondern stahlen ihr ihre Handtasche und rannten davon, berichtete die Frau später der Polizei. Die Frau erlitt mehrere Hämatome am linken Oberschenkel. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen unter der Telefonnummer: 089/29100.

Der Fall ähnelt an den brutalen Treppentritt am Berliner U-Bahn-Bahnhof Hermannstraße. Der Haupttäter wurde inzwischen identifiziert, wo sich der Bulgare allerdings aufhält, ist derzeit noch unbekannt.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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